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Kianusch Ayazi
Kianusch Ayazi, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 8345
Erfahrung:  Rechtsanwalt
106185746
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Kianusch Ayazi ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe eine Frage zu

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren,ich habe eine Frage zu Kündigungsfristen zum nachfolgenden Sachverhalt:Ich habe am 26.11.2021 = 1.Arbeitstag, ein Arbeitsverhältnis auf unbestimmte Zeit begonnen (Beginn des Arbeitsverhältnisses.Die Probezeit beträgt 3 Monate. Ich habe in der Probezeit eine Kündigungsfrist von 2 Wochen (14 Tage, Wochentage)., siehe AnhangGehe ich richtig in der Annahme, dass die Probezeit damit zum 26.02.2022, das Arbeitsverhältnis am 26.02.22, bei rechtzeitiger Kündigung, endet ?Oder werden hier volle Monate angerechnet und die Probezeit und damit das AV endet erst zum 28.02.22 (letzter AT) ?Des Weiteren habe ich eine reguläre Kündigungsfrist für beide Parteien von 6 Wochen zum Quartalsende.
Unabhängig davon, dass ich diese Kündigungsfrist mit meiner Unterschrift akzeptiert habe., ist dies rechtmäßig ?Vielen Dank für Ihre Bemühungen

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für Ihre Anfrage.
Bitte gedulden Sie sich ein wenig, während ich Ihre Anfrage bearbeite.
Mit freundlichen Grüßen
Kianusch Ayazi, LL.B. (Bucerius Law School)
- Rechtsanwalt -

Vielen Dank für Ihre Geduld.

Wenn das Arbeitsverhältnis am 26.11.2021 beginnt, so läuft die Probezeit genau drei Monate später am 25.02.2022 um 24:00 Uhr ab.

Die Vereinbarung über eine Kündigungsfrist von sechs Wochen zum Quartalsende ist unwirksam. § 622 Abs. 2 BGB sieht gestaffelte Kündigungsfristen je nach Länge des Arbeitsverhältnisses vor, die nicht durch arbeitsvertragliche Vereinbarung zu Lasten des Arbeitnehmers verkürzt werden dürfen.

Es gelten insofern aufgrund der Unwirksamkeit der vertraglich vereinbarten Kündigungsfrist die in § 622 BGB niedergelegten Kündigungsfristen.

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Kianusch Ayazi und weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 10 Monaten.
Vielen Dank für die schnelle Antwort. Sie haben mir damit sehr geholfen
Kunde: hat geantwortet vor 10 Monaten.
Eine Kurze Frage doch noch. Sie schreiben "verkürzt", dies gilt auch für verlängert, wie in meinem Fall ? Danke ***** *****!

Vielen Dank für Ihre Nachricht.

Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber lässt sich verlängern. Jedoch wird nach der Klausel zu urteilen die Kündigungsfrist auch für den Arbeitnehmer verlängert, was nicht zulässig ist. Ferner würde die Klausel nach längerem Bestand des Arbeitsvertrages auch bewirken, dass sich die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber verkürzt, da die gesetzliche nach § 622 Abs. 2 BGB in der Zukunft länger ausfallen wird.

Vor diesem Hintergrund ist die Klausel unwirksam.

Kunde: hat geantwortet vor 10 Monaten.
Vielen Dank ***** ***** letzte Unsicherheit haben Sie mir damit genommen. Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Sonntag.