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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 42117
Erfahrung:  Rechtsanwalt
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Hallo ich habe hier kurz eine Frage und hoffe, dass Sie mir

Kundenfrage

Hallo ich habe hier kurz eine Frage und hoffe, dass Sie mir weiterhelfen können. Es wäre auch toll, wenn Sie dabei aus dem Gesetzesbuch den richtigen Paragraphen zitieren könnten
Ein Kollege war kurzzeitig bei einem Pharmaunternehmen für ein paar Tage beschäftigt und hatte dort erkannt, dass das Pharmaunternehmen 1 durch einen Prozess auch Kosten sparen würde, jedoch wurde das von dem Pharmaunternehmen 1 nicht durchgesetzt und er sollte da auch nicht mehr arbeiten.
Er hatte dann bei einem anderen Pharmaunternehmen also Pharmaunternehmen2 seine Gestaltung durchsetzen können und konnte auch erfolgreich dadurch kosten Sparen und hatte das auch mit dem Pharmaunternehmen1 diskutiert. Jedoch will das Pharmaunternehmen 1 jetzt dadurch einen Schadenersatz haben. Ist das denn dadurch möglich?
Gepostet: vor 12 Tagen.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 12 Tagen.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Grundsätzlich ist ein solcher Schadensersatzanspruch zwar denkbar.

Denn während der (kurzzeitigen) Beschäftigung unterlag der Kollege einer umfassenden Verpflichtung, sämtliche Kenntnisse, die er dort erlangte, für sich zu behalten und auch nach dem Verlassen des Unternehmens diese Kenntnisse nicht zu verwerten.

Das gilt rechtlich auch dann, wenn der Kollege selbst den benannten Prozess entwickelt hat.

Unter solchen Umständen kann ein Schadensersatzanspruch gemäß § 280 BGB in Betracht kommen, wenn solche einem Verwertungsverbot unterliegenden Betriebsgeheimnisse dann doch in der Folgezeit verwertet werden.

Unter den hier gegebenen Umständen scheidet ein Schadensersatzanspruch aber von vornherein schon deshalb aus, weil das Unternehmen 1 den von dem Kollegen entwickelten Prozess überhaupt nicht umgesetzt hat!

Dann fehlt es aber an einem wirtschaftlichen Schaden, den das Unternehmen erlitten hat und der nun Schadensersatzansprüche auslösen könnte.

Der Kollege hat sich daher nicht schadensersatzpflichtig gemacht.

Klicken Sie bitte oben die Bewertungssterne (=3-5 Sterne) an, denn nur dann erhalte ich von Justanswer die Vergütung für die anwaltliche Beratung.

Auch nach erfolgter Bewertung können Sie jederzeit und beliebig oft nachfragen.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen

Kristian Hüttemann

Rechtsanwalt

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 12 Tagen.

Kann ich Ihnen noch weiterhelfen? Haben Sie noch Fragen? Gibt es (technische) Probleme bei der Bewertung?

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 11 Tagen.

Weshalb geben Sie keine Bewertung ab??

Ich habe meine Arbeitszeit aufgewendet, um Ihnen behilflich zu sein, und Ihre Frage ist in aller Ausführlichkeit beantwortet worden.

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 11 Tagen.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

Sie haben eine detaillierte anwaltliche Rechtsauskunft zu Ihrem Anliegen erhalten.

Sind Punkte offen geblieben, so fragen Sie gern nach.

Ansonsten ersuche ich Sie noch einmal, eine Bewertung für die von Ihnen in Anspruch genommene anwaltliche Beratung abzugeben.

Kostenlose Rechtsberatung durch Rechtsanwälte ist nach zwingenden gesetzlichen Regelungen verboten.

Ich gehe davon aus, dass Sie ebenfalls nicht umsonst arbeiten.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 8 Tagen.

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