So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an RATraub.
RATraub
RATraub, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 21214
Erfahrung:  Rechtsanwalt
88853042
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Arbeitsrecht hier ein
RATraub ist jetzt online.

Moin zusammen, Fachassistent(in): In welchem Bundesland

Diese Antwort wurde bewertet:

Moin zusammen,
Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?
Fragesteller(in): habe einen unbefristeten 6 Tage arbeitsvertrag im Autohandel. Mein Arbeitgeber will das ich samstags kostenlos arbeite. bin auch kein Provisionsempfänger. Was kann ich dagegen tun? Lebe in Hamburg
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): bin außendienstler in meinem Unternehmen. Habe also keine feste Filiale oder arbeitsplatz. bekomme jede woche eine andere Filiale zugeteilt wo ich arbeiten soll. Somit ist meine Fahrtzeit auch Arbeitszeit. Das Ignoriert mein Arbeitgeber und teilt mich immer samstags zum Dienst ein obwohl ich freitag schon immer 41 Stunden oder mehr voll habe an Arbeitszeit.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für Ihre Anfrage über JustAnswer.
Ich habe den von Ihnen geschilderte Sachverhalt geprüft.
Die Rechtslage ist aufgrund Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt einzuschätzen.

Aufgrund der arbeitsvertraglichen Vereinbarung sind Sie verpflichtet, sechs Tage in der Woche zu arbeiten. D. h. im Grunde nach besteht auch samstags eine Arbeitspflicht.

Allerdings müssen Sie selbstverständlich nicht unentgeltlich arbeiten. Dies insbesondere dann, wenn sie bereits in fünf Tagen 41 Stunden absolviert haben.

Unentgeltliches tätigwerden für den Arbeitgeber muss kein Arbeitnehmer.

Sie sollten daher mit ihrem Arbeitgeber das Gespräch suchen.

Die Problematik liegt meines Erachtens nicht in der eingeforderten Arbeit an einem Samstag (aufgrund der arbeitsvertraglichen Regelung) sondern in den geleisteten Überstunden, welche nicht bezahlt werden, an den anderen Arbeitstagen.

Hier müssen Sie unbedingt mit ihrem Arbeitgeber eine Regelung finden, da auch über Zeit per Rechtsprechung zu bezahlen ist.

Kein AN muss "unentgeltlich" arbeiten.

Sollte der Arbeitgeber sich verweigernd zeigen, müssen Sie die Thematiken arbeitsrechtlich vor dem Arbeitsgericht klären lassen.

Ihre Rechtsposition ist gut.

Einfachere bzw. tiefergehendere Klärung kann über ein Telefonat erfolgen.
Ein solches ist über den Telefon-Premium-Service-Button hinzubuchbar.
Wenn Ihnen die Ausführungen weitergeholfen haben, geben Sie bitte eine positive Bewertung ab (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen).
Selbstverständlich können Sie auch nach der Abgabe einer positiven Bewertung noch nachfragen.
Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 24 Tagen.
Danke für die schnelle Antwort. Habe meinen Arbeitgeber schon darauf angesprochen. Er sagte dann es gibt keinerlei Ausgleich für Überstunden. Darauf hin habe ich nochmals schriftlich um Stellungnnahme gebeten! Das wird gekonnt Ignoriert. Habe auch geschrieben dass wenn es weiterhin keine Lösung für die Kostenlose Mehrarbeit bin dann kann ich diese nicht mehr leisten und gebe immer umgehend schriftlich bescheid wenn meinte Stunden erfüllt sind und werde dann die Arbeit für die Woche beenden wenn weiterhin keine Lösung gefunden wird. Auch das wird Ignoriert. Nun ist es wieder soweit dass ich kommende Woche wieder für den Samstag geplant bin aber ich und auch mein Arbeitgeber weiß dass ich Freitag schon meine Stunden voll hab. Kann ich dem Arbeitgeber dann bescheid geben wenn meine Stunden voll sind und dann halt nicht zum kostenlosen Arbeiten am Samstag erscheinen??Lg

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

gerne.

Wie ausgeführt müssen Sie erscheinen, da Sie eine 6-Tage Woche schulden.

Aber:

Sie können für mind. 3 Jahre rückwirkend (so die regelmäßige Verjährung) die Überstunden mit Ihrem Stundensatz in Summe vom Arbeitgeber einfordern und drohen, dies beim Arbeitsgericht einzuklagen.

Denn wie ausgeführt, sind auch Überstunden zu bezahlen, wenn der AG diese duldet bzw. hierüber bescheid weiß.

Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 24 Tagen.
also muss ich wohl weiterhin kostenlos arbeiten und nebenbei zum gericht gehen und es einklagen und dann kann ich mir einen neuen arbeitgeber suchen. Schade. Dachte man könnte dem Arbeitgeber sagen dass dies nicht richtig ist und man nicht mehr Arbeiten muss als man bezahlt bekommt. Erst kostenlos arbeiten und es dann einklagen ist ja auch nervig. aber danke für die beratung.

Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),
es freut mich, wenn ich Ihnen bei Ihrem Anliegen weiterhelfen konnten.
Gerne stehe ich Ihnen auch zukünftig zur Verfügung.
Bitte seien Sie noch so freundlich und geben Sie eine positive Bewertung ab (anklicken zwischen 3 - 5 Bewertungssternen oberhalb der Fragebox links/rechts).
Alles Gute und bleiben Sie gesund!
Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

RATraub und 3 weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.