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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
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Erfahrung:  Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Folgender Fall: Eine Arbeitnehmerin ist bei einer Tankstelle

Diese Antwort wurde bewertet:

Folgender Fall:Eine Arbeitnehmerin ist bei einer Tankstelle seit nunmehr als 3 Jahren beschäftigt. Seitdem letzten Lockdown gibt es mit dem Arbeitgeber, sprich Chef Probleme. So wurde zugesagt, wenn Sie ihren Ausbilderschein macht, dass sie dann mehr verdienen wird. Die Zusage wurde mündlich getätigt. Getan hat sich nichts. Zudem sind einige Abrechnungen falsch seit dem Lockdown, in der September Rechnung steht Probeabrechnung. Auch das Gehalt wird falsch abgerechnet. Ebenfalls die Stunden. Z.b. 123 Stunden nur auf der Abrechnung trotz nachweislich auf dem Plan 190 Stunden. Mitlerweile haben sich ca. 2500 Euro Rückstand an Gehalt angesammelt. Wie soll die Arbeitnehmerin nun vorgehen gegen die Misstände. Der Chef ignoriert die Gespräche und die Bitten, ein Anwalt der eingeschaltet wurde, vor zwei Monaten, hat noch nicht reagiert.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Die benannten Missstände muss die ANin nicht hinnehmen.

Hat der AG ihr ausdrücklich den Ausbilderschein zugesichert mit der Perspektive, sodann mehr zu verdienen, ist er an diese Zusicherung rechtlich auch gebunden.

Dass diese Zusage mündlich getätigt wurde, ist rechtlich unerheblich, denn mündliche Zusagen entfalten in gleicher Weise Wirksamkeit wie schriftliche Vereinbarungen.

Die ANin kann daher auf Umsetzung dieser Zusage bestehen.

Des Weiteren ist der AG zu einer ordnungsgemäßen Abrechnung und insbesondere Lohnabrechnung arbeitsvertraglich und gesetzlich verpflichtet.

Hierbei sind sämtliche tatsächlich erbrachten Arbeitsstunden der ANin auch gutzubringen.

Die ausstehenden Gehaltsrückstände hat der AG umgehend zum Ausgleich zu bringen.

Die ANin kann diese erforderlichenfalls mit Hilfe des erwähnten RA geltend machen.

Sie kann aber auch selbst nach einer letzten Zahlungsaufforderung unter Fristsetzung Klage zum Arbeitsgericht erheben.

Der AG würde sodann zur Gehaltsnachzahlung verurteilt werden.

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Auch nach erfolgter Bewertung können Sie jederzeit und beliebig oft nachfragen.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen

Kristian Hüttemann

Rechtsanwalt

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