So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an RASchiessl.
RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 38308
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit im Zivilrecht
32916861
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Arbeitsrecht hier ein
RASchiessl ist jetzt online.

Hallo, ich habe folgendes Problem: Fachassistent(in): In

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, ich habe folgendes Problem:
Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?
Fragesteller(in): Schleswig-Holstein
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Hallo, ich habe folgendes Problem: Ich habe seit dem 7.12.2013 bei McDonalds angefangen zu arbeiten. Ich bin also an den Manteltarifvertrag für Systemgastronomie gebunden und dort steht, dass ich ab 22-6 Uhr Nachtzulage bekomme. Dies habe ich auch all die Jahre. Seit diesem Jahr bekam ich nur noch eine Nachtzulage ab 23-6 uhr. Als ich meinen Ex-Arbeitgeber (Austritt zum 30.09.2021) darauf angesprochen habe, bekam ich folgende Info: „Im Rahmen der vergangenen Tariferhöhungen wurden die übertariflichen Leistungen angerechnet. Da diese durch Tariferhöhungen kompensiert wurden, ist Ihnen kein finanzieller Nachteil entstanden. Weiterhin dürfen übertarifliche Leistungen gestrichen werden, sofern der Umsatz mehr als 10% gesunken ist.“. Ich verstehe es nicht, da es tariflich vereinbart wurde. Darf der Arbeitgeber dies einfach tun? Mir fehlen seit mind. Januar jeden Tag 1 Stunde Nachtzulage. Ist das rechtens? Liebe Grüße Stephanie Rey Rellan

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Der Arbeitgeber darf dies nur dann wenn dies in Ihrem Arbeitsvertrag so vereinbart wurde.

Eine Vereinbarung dahingehend dass der übertarifliche Teil Ihres Arbeitslohnes auf die Tariferhöhungen angerechnet wird, wäre grundsätzlich wirksam.

Auch die Streichtung übertariflicher Leistungen bei einem Umsatzrückgang von 10% wäre möglich, müsste aber ebenso vertraglich vereinbart worden sein.

Ist nichts vereinbart, so kann seitens des Arbeitgebers allerdings nichts angerechnet oder gestrichen werden.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

RASchiessl und weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.