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ragrass
ragrass, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 12140
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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ragrass ist jetzt online.

Wir sind eine Arbeitnehmerüberlassung und haben einen

Diese Antwort wurde bewertet:

Wir sind eine Arbeitnehmerüberlassung und haben einen Altenpfleger als 450-Euro-Kraft eingestellt. Er war im Anfang August bei einem Kunden Arbeiten, hat aber nicht so gute Leistungen gebracht. Nach ihm war jemand anderer dort. Bei ihm (Gesellschafter und angestellter Pfleger) hat der Leiter die beiden Dienste für den ersten gestrichen, aufgrund der Leistung und gefragt, ob er eine Nacht oder auch beide länger bleiben kann. In der Zeit hat der erste Mitarbeiter eine Krankmeldung als Scan geschickt, ohne Original. Es ist eine Folgebescheinigung, die am 13.08. ausgestellt ist und ab 2 Tage rückwirkend datiert ist. Nun möchte er die für die beiden Tage Entgeltfortzahlung haben. Muss ich diese zahlen?
Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
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Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Nachricht von JustAnswer auf Kundenwunsch) Sehr geehrter Experte, Ihr Kunde möchte ein Angebot von Ihnen über den zusätzlichen Service: Telefon-Anruf.
Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
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Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
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Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,aufgrund einer Überprüfung haben wir festgestellt, dass Ihre o.a. Frage bisher leider noch nicht beantwortet wurde.Wir haben Ihre Frage ohne zusätzliche Kosten unter einer erhöhten Priorität eingestuft, und unsere Experten erneut informiert, sich mit Ihrem Problem zu beschäftigen.Sollten Sie weiterhin keine Antwort erhalten, bitten wir Sie, sich mit uns***@******.*** oder telefonisch von Montags-Freitag von 10:00-18:00 unterDeutschland: 0800(###) ###-####sterreich: 0800 802136Schweiz: 0800 820064 in Verbindung zu setzen.Vielen Dank ***** ***** Geduld.Ihr JustAnswer Moderatoren-Team

Sehr geehrter Fragesteller,

bestehen denn Zweifel an der Erkrankung an sich?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Sehr geehrte Frau Grass,
da die AU 2 Tage rückwirkend gelten sollte und der Arzt nicht in seinem Wohnort ist, sondern 45 min mit der Bahn (er hat angeblich kein Auto), klingt es sogar für die Krankenkasse grenzwertig. Ich habe mit denen gesprochen. Und der Mitarbeiter der Krankenkasse hat etwas von September gesagt, dann aber die Aussage nicht wiederholt. Datenschutz! Er sagte, unser Steuerberater könne mit dem Lohnlauf eine Abfrage der Vorerkrankung machen. Die Krankenkasse sagt, der Mitarbeiter hat denen nichts gemeldet. Dann wird diese anfangen, nachzuforschen. Er war ja am 07. und 08.08. nachts arbeiten, und die Folgebescheinigung gilt ab dem 11.08. Das weckt bei mir die Vorstellung, dass er evtl. da schon seine Erstbescheinigung hatte, oder auch länger. Sollte das der Fall gewesen sein, er bei seinem Hauptarbeitgeber Lohnentgelt bezogen haben und über uns gearbeitet, ist es Betrug, oder?
Ich weiß jetzt aber nicht, was und wieviel ich ihm für September und evtl. August zahlen soll/muss. Können Sie mir da helfen?
Danke.
Mit freundlichen GrüßenSladana Petkovic

Sehr geehrter Fragesteller,

danke für die Nutzung von Justanswer und den Nachtrag.

Grundsätzlich gilt: eine AU hat einen Beweiswert, d.h. der AN ist erkrankt und dies wiederum fürhrt dazu, dass eine Lohnfortzahlung zu erbringen ist. Will der AG diesen Beweiswert "erschüttern" bleibt ihm die Möglichkeit, die Krankenkasse bzw. den MDK der Krankenkasse nachprüfen zu lassen, ob tatsächlich eine Erkrankung vorlag. Das Ergebnis der Entscheidung des MDK ist dann maßgebend dafür, ob Sie Lohnfortzahlung erbringen müssen oder nicht. Ohne den MDK einzuschalten, müssten Sie allerdings zahlen.

Bitte fragen Sie bei Unklarheiten nach. Anderenfalls geben Sie bitte eine Bewertung (3-5 Sterne) ab. Vielen Dank !

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Sehr geehrter Fragesteller,

haben Sie meine Antwort erhalten ? Ergeben sich denn Ihrerseits noch Fragen hierzu ?

Mit freundlichen Grüßen

Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Wenn der Kunde die Dienste in seinem Zeitraum storniert, also kein Auftrag mehr vorliegt, bekommt er diese Dienste dennoch bezahlt? Es wären übrigens Überstunden gewesen, die Stunden für den Monat August hatte er schon Anfang August erarbeitet.

Sehr geehrter Fragesteller,

ich verstehe Ihren Ansatz nicht ganz. Wenn das Arbeitsverhältnis besteht bzw. bestand, dann muss bei einer Erkrankung gezahlt werden. Insoweit verstehe ich nicht, was Sie mit "Kunde storniert" meinen.

Mit freundlichen Grüßen

Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Wenn ein Kunde Zeitarbeiter bestellt, dann für bestimmte Tage. Für diese Tage wurde der Mitarbeiter geplant. Allerdings hat er nicht gut genug gearbeitet, und hat sich nach anderen Alternativen umgesehen. Entsprechend hat er die Dienste für unseren Mitarbeiter storniert. Die möglichen Überstunden hat er dann eben doch nicht machen können, selbst wenn er die Krankmeldung nicht eingereicht hätte.

Sehr geehrter Fragesteller,

gut, aber nach meinem Kenntnisstand ist der AN doch bei Ihnen angestellt und nicht beim Kunden oder liege ich hier falsch ? Dann tragen Sie leider auch das Einsatzrisiko.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Sehr geehrter Fragesteller,

gibt es noch Nachfragen Ihrerseits ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Das heißt, dass man, sobald man ihm vorschlägt, einen Dienst zu übernehmen, diesen auch bezahlen muss, egal ob der Kunde den Auftrag storniert oder nicht und egal ob es "nur" Überstunden oder regulär notwendige Stunden wären? Kennen Sie sich explizit mit dem AÜG aus?
Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Wo steht das als Regelung, oder gar Gesetz? Im AÜG?

Sehr geehrter Fragesteller,

was steht denn hier im Arbeitsvertrag, den der AN hat ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
34;Mit dem Gehalt sind Überstunden bzw. Mehrarbeit bzw. Sonn- und Feiertagsarbeit von bis zu 2 Stunden pro Woche abgegolten. Eine Vergütung darüber hinausgehender Zeiten findet im Übrigen nur statt, wenn dies im Einzelfall vom Arbeitgeber verbindlich zugesagt worden ist. Die Überstundenvergütung findet nur statt, wenn der Arbeitnehmer einen durch den Arbeitgeber bestätigten Stundenzettel vorlegt; der Stundenzettel ist jeweils zum Einsatzende vorzulegen. Die Überstundenvergütung erfolgt zusammen mit der Vergütung des Folgemonats."
Das steht im Arbeitsvertrag, den ich Ihnen auch im Anhang mitgeschickt habe. Da der Kunde abgesagt hat, bevor er die Krankmeldung geschickt hat, hätte er keine Überstunden machen können, hätte keinen ausgefüllten Stundenzettel geben können. Daher finde ich, muss er diese auch nicht gezahlt bekommen.
Mich interessiert jetzt die gesetzliche Regelung, wie diese ist...

Sehr geehrter Fragesteller,

die gesetzliche Regelung für das Arbeitsverhjältnis zwischen AN und Verleiher sind die §§ 611 ff BGB, § 3 EFZG und der Artbeitsvertrag.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Aus diesen Gesetzestexten ersehe ich nicht, dass ich abgesagte Dienste, die für den MA Überstunden wären, dem Mitarbeiter vergüten muss. Oder habe ich etwas nicht gesehen?

Sehr geehrter Fragesteller,

ich verstehe nicht, warum die Dienste Überstunden gewesen wären ? Woraus ergibt sich denn die Verpflichtung diese zu leisten ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Er hat einen Vertrag über 20 Stunden im Monat. Diese hat er je 10 Stunden am 07.08. und 08.08. geleistet. Und die AU bezog sich auf den 17. und 18.08. Da hat er auch Dienste zugesagt. Zuerst hat der Kunde mich gefragt, dann ich ihn. Mit der Option, dass diese Stunden im September ausgezahlt werden, er diese sozusagen vorher schon geleistet hat. Da hat er zugestimmt. Dann hat der Kunde diese 2 Dienste, die für ihn Überstunden gewesen wären, abgesagt und er wiederrum hat eine AU geschickt. In dem Moment für nicht bestehende Dienste möchte er bezahlt werden. Was sagt das Gesetz dazu

Sehr geehrter Fragesteller,

bringen wir es auf den Punkt : Musste er die Stunden leisten, dann müssen sie vergütet werden, hatte er die freie Wahl, dann nicht.

Mit freundlichen Grüßen

Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Er hatte die Wahl, da es Überstunden gewesen wären. Kann ich das gesetzlich begründen? Womit?

Sehr geehrter Fragesteller,

begründen können Sie dies "nur" mit dem ARBEITSVERTRAG.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Sehr geehrter Fragesteller,

haben Sie nach den vielen Antworten noch Nachfragen ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

ragrass, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 12140
Erfahrung: Rechtsanwalt
ragrass und 2 weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.