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ragrass
ragrass, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 11915
Erfahrung:  Rechtsanwalt
52374836
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ragrass ist jetzt online.

Hallo! Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo!
Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?
Fragesteller(in): Hallo Frau Wilson! Ich lebe in Schleswig-Hostein. Ich habe folgende Frage:
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Ein Arbeitgeber einer kleinen Firma hat einer Mitarbeiterin ohne Angabe von Gründen gekündigt. Es liegen auch kleine Abmahnungen oder festgestellte Verfehlungen vor. Daraufhin hat die MA Kündigungsklage eingereicht. Weil der Arbeitgeber keine Aussicht auf Erfolg hat, will er die Klage annehmen und die MA weiterbeschäftigen. Meine frage ist nu: muss die Arbeitnehmerin die Beschäftigung bedingungslos fortsetzen oder kann sie verlangen, dass der Arbeitgeber die ihr entstandenen Anwaltskosten zahlen muss sowie einen Erklärung gegenüber den Mitarbeitern und ggf. wichtigen Geschäftspartnern abgeben muss?
Sehr geehrter Fragesteller,welche Anwaltskosten sind denn gemeint?
Mit freundlichen Grüßen
RA Grass
Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.
Die Kosten für die Kündigungsschutzklage

Sehr geehrter Fragesteller,

danke für die Nutzung von Justanswer und den Nachtrag.

Man kann nicht von Ihnen verlangen, dass die Anwaltskosten für die Kündigungsschutzklage übernommen werden. Hierfür gibt es keine Rechtsgrundlage ! Im Arbeitsgerichtsverfahren gibt es keine Kostentragungspflicht des Unterliegenden (§ 12 a ArbGG).

Bitte fragen Sie nach, wenn etwas unklar oder offen geblieben ist. Anderenfalls geben Sie bitte eine Bewertung (3-5 Sterne) ab. Vielen Dank !

Mit freundlichen grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.
Meine hauptsächliche Frage ist: muss die Arbeitnehmerin die Beschäftigung bedingungslos aufnehmen, wenn der Arbeitgeber seine Kündigung zurückzieht? Es steht ja zu befürchten, dass der Arbeitgeber dann andere Wege suchen wird, nach Suche verschiedener möglicher Fehler zu einer erneuten Kündigung, dann aber verhaltensbedingt, zu kommen. Kann sich die Arbeitnehmerin auf "fehlende Zumutbarkeit" berufen? Oder Bedingungen für eine Weiterbeschäftigung stellen?

Sehr geehrter Fragesteller,

da der Wegfall der Kündigung zur Fortsetzung des "alten" Arbveitsverhältnios führt bleiben die "alten" Bedingungen gleich. Der AN kann also keine "neuen" Bedingungen stellen.

Was meinen Sie mit fehlender Zumutbarkeit ? Im grunde gibt es doch nur 3 Möglichkeiten, entweder es bleibt alles beim Alten (was die Konsequenz des Kündigungsrückzugs ist) oder man verhandelt miteinander das zukünftige Verhöltnis neu. Wenn dies nicht möglich ist, müsste der AN kündigen.

Mit freundlichen grüßen

RA Grass

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