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RADr.Traub
RADr.Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 24046
Erfahrung:  Fachanwalt für Steuerrecht, Fachanwalt für Insolvenzrecht, Fachanwaltslehrgang für Handels- und Gesellschaftsrecht, Fachanwaltslehrgang Bank- und Kapitalmarktrecht, Diplom-Kaufmann (Univ.)
88853042
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RADr.Traub ist jetzt online.

Hallo. Wenn man eine Arbeitskollegin drauf aufmerksam

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo. Wenn man eine Arbeitskollegin drauf aufmerksam gemacht hat, dass man am Rücken den BH durch die Dienstkleidung erkennen kann, ist es als sexuelle Belästigung zu werten bzw ist sowas ein Kündigungsgrund? Im Internet lese ich z.b. dass anzügliche Bemerkungen unter die Kategorie fallen. Wird damit eine Bemerkung gemeint, die mit sexuellem Inhalt verbunden ist oder unabhängig vom sexuellen Inhalt? LG

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für Ihre Anfrage über JustAnswer.
Ich habe den von Ihnen geschilderte Sachverhalt geprüft.
Die Rechtslage ist aufgrund Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt einzuschätzen.
Hier sollten Sie sich nicht von diversen Internetkommentaren beeinflussen und verunsichern lassen.

Prinzipiell benötigt eine sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz eine gewisse "Handlungshöhe".

D. h. es muss sich aus dem Gesamtkontext eine Belästigung ergeben (weitere Einbettung mit sexuellem Inhalt).

Allein die benannte Äußerung erfüllt diese Höhe nicht.

Insbesondere wenn bislang nichts in diese Richtung erfolgt ist.

Weiter stellt dies auf gar keinen Fall einen Kündigungsgrund dar.

Daher können Sie - wie eingangs beschrieben - beruhigt sein.

Einfachere bzw. tiefergehendere Klärung kann über ein Telefonat erfolgen.
Ein solches ist über den Telefon-Premium-Service-Button hinzubuchbar.
Wenn Ihnen die Ausführungen weitergeholfen haben, geben Sie bitte eine positive Bewertung ab (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen).
Selbstverständlich können Sie auch nach der Abgabe einer positiven Bewertung noch nachfragen.
Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Okay dankeschön. Mir hat die Schülerin nämlich sowas vorgeworfen, obwohl ich auf keinster Weise auf sowas hinaus wollte, daher mache ich mir nun Sorgen als junger Mitarbeiter im Krankenhaus

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

das kann ich verstehen.

Ich verweise in diesem Zusammenhang aber auf meine Ausführungen.

Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Okay ich danke ***** ***** hätte ich eine letzte Frage. Wie schaut es aus, wenn sich die Schülerin irgendwelche Dinge ausdenken sollte? Sie hat nämlich, was meine Patienten bestätigen können, bei einem bestimmten Vorwurf gelogen. Nun würde es mich nicht wundern, wenn sie mir weitere Dinge vorwirft wie z.B. "er hat mich berührt" usw... . Ein dementer Patient hat sie am Gesäß gefasst und ich soll mich drüber angeblich lustig gemacht haben, wobei sie definitiv außerhalb des Zimmers gelacht hat und ich dementsprechen auch am grinsen war. Ist es dann Aussage gegen Aussage? Mir ist die Situation sehr unangenehm und ich bin auch sehr sauer die Schülerin. Bei den Gesprächen hat sie auch nie etwas erwähnt und hat immer gesagt dass alles super ist und ich habe sie dann auch gut bewertet. LG

Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),
gerne will ich Ihnen auch noch Ihre Folgefragen beantworten.
Aufgrund der hiermit verbundenen erweiterten rechtlichen Befassung im Vergleich zur Ausgangsfrage erlaube ich mir, Ihnen über unseren Premium Service ein Zusatzangebot zu unterbreiten.
Sofern Sie dieses annehmen will ich Ihnen Ihre Zusatzfrage gerne zeitnah beantworten.
Entscheiden Sie sich gegen eine Annahme bitte ich freundlichst um Abgabe einer positiven Bewertung für die bereits getätigten Ausführungen.
Vielen Dank.
Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

RADr.Traub und 3 weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Habe bezahlt

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank.

Dann steht in der Tat Aussage gegen Aussage.

Weiter können Sie sodann genau die geführte Argumentation ins Feld führen, dass sie weitere Zeugen haben, welche die Unwahrheit für bestimmte Situationen bezeugen können.

Faktisch können Sie sich nicht gegen solche Behauptungen schützen. Der Schülerin muss jedoch bewusst sein, dass falsche Behauptungen und Anschuldigungen ein Straftatbestand bilden können.

Es muss sodann hier Situation abhängig reagiert werden.

Gerne können Sie sich – sofern hier noch etwas nachkommt – erneut an mich wenden.

Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Okay dankeschön. Wenn ich, falls es überhaupt so weit kommen sollte, sage, dass die Schülerin bei einem ihrer Vorwürfe "Er hat einem anderen Patienten gesagt, dass ich ein auf den Hintern bekommen habe" gelogen hat und der Patient es auch so bestätigen kann, hätte die Schülerin rechtlich gesehen weniger Chancen bei den "sexuellen" Vorwürfen bzw würde sie dann bei Aussage gegen Aussage ganz allgemein gesehen den kürzeren ziehen? LG