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Schiessl Claudia
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 22157
Erfahrung:  Fachanwältin für Arbeitsrecht seit 2007, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch,Vertretung von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Betriebsräten, Betriebsratschulungen ,20 Jahre Anwaltserfahrung
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Schiessl Claudia ist jetzt online.

Elternzeit endet a. 09.10., Elternzeit um ein Jahr nun

Diese Antwort wurde bewertet:

Elternzeit endet a. 09.10., Elternzeit um ein Jahr nun verlängert um in dieser Zeit Teilzeit zu arbeiten. Erneut schwanger und arbeitgeber möchte nun nur elternzeit genehmigen und keine Teilzeit. Obwohl es mündlich schon vereinbart ist.
Fachassistent(in): Was für einen Arbeitsvertrag haben Sie?
Fragesteller(in): Unbefristet vollzeit
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Nein.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

Ich bin RAin Schiessl, mit mehr als 25 Jahren Berufserfahrung. Ich bitte um Geduld, während ich an der Frage arbeite

Wieviele Arbeitnehmer hat denn der Arbeitgeber?

Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Allein im unserer abteilung 35, insgesamt über 500
gegenüber dem Arbeitgeber, soweit eine Einigung nach Absatz 5 nicht möglich ist, unter den Voraussetzungen des Absatzes 7 während der Gesamtdauer der Elternzeit zweimal eine Verringerung seiner oder ihrer Arbeitszeit beanspruchen.
(7) Für den Anspruch auf Verringerung der Arbeitszeit gelten folgende Voraussetzungen:
1.
Der Arbeitgeber beschäftigt, unabhängig von der Anzahl der Personen in Berufsbildung, in der Regel mehr als 15 Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen,
2.
das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder Unternehmen besteht ohne Unterbrechung länger als sechs Monate,
3.
die vertraglich vereinbarte regelmäßige Arbeitszeit soll für mindestens zwei Monate auf einen Umfang von nicht weniger als 15 und nicht mehr als 30 Wochenstunden im Durchschnitt des Monats verringert werden,
4.
dem Anspruch stehen keine dringenden betrieblichen Gründe entgegen und
5.
der Anspruch auf Teilzeit wurde dem Arbeitgeber
a)
für den Zeitraum bis zum vollendeten dritten Lebensjahr des Kindes sieben Wochen und
b)
für den Zeitraum zwischen dem dritten Geburtstag und dem vollendeten achten Lebensjahr des Kindes 13 Wochen
vor Beginn der Teilzeittätigkeit schriftlich mitgeteilt.
Der Antrag muss den Beginn und den Umfang der verringerten Arbeitszeit enthalten. Die gewünschte Verteilung der verringerten Arbeitszeit soll im Antrag angegeben werden. Falls der Arbeitgeber die beanspruchte Verringerung oder Verteilung der Arbeitszeit ablehnen will, muss er dies innerhalb der in Satz 5 genannten Frist mit schriftlicher Begründung tun. Hat ein Arbeitgeber die Verringerung der Arbeitszeit
1.
in einer Elternzeit zwischen der Geburt und dem vollendeten dritten Lebensjahr des Kindes nicht spätestens vier Wochen nach Zugang des Antrags oder
2.
in einer Elternzeit zwischen dem dritten Geburtstag und dem vollendeten achten Lebensjahr des Kindes nicht spätestens acht Wochen nach Zugang des Antrags
schriftlich abgelehnt, gilt die Zustimmung als erteilt und die Verringerung der Arbeitszeit entsprechend den Wünschen der Arbeitnehmerin oder des Arbeitnehmers als festgelegt. Haben Arbeitgeber und Arbeitnehmerin oder Arbeitnehmer über die Verteilung der Arbeitszeit kein Einvernehmen nach Absatz 5 Satz 2 erzielt und hat der Arbeitgeber nicht innerhalb der in Satz 5 genannten Fristen die gewünschte Verteilung schriftlich abgelehnt, gilt die Verteilung der Arbeitszeit entsprechend den Wünschen der Arbeitnehmerin oder des Arbeitnehmers als festgelegt. Soweit der Arbeitgeber den Antrag auf Verringerung oder Verteilung der Arbeitszeit rechtzeitig ablehnt, kann die Arbeitnehmerin oder der Arbeitnehmer Klage vor dem Gericht für Arbeitssachen erheben.Stellen Sie den Antrag, er muss es schriftlich ablehnen. Wenn er es nicht schriftlich ablehnt gilt also die Verringerung der Arbeitszeit als genehmigtWenn es nicht genehmigt müssen Sie ihn vor dem Arbeitsgericht verklagen, er muss dann dringende betriebliche Gründe haben, die dem Ganzen entgegenstehen
Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Hab ich auch die möglichkeit den elternzeitantrag zurück zu ziehen und dadurch am 09.10. Wieder meine vollzeitstelle bekommen? Denn ich bekomme sofort ein beschäftigungsverbot da ich in der schwangerschaft nicht arbeiten darf.
Ja, Sie können die Elternzeit aufgrund einer neuen Schwangerschaft jederzeit unterbrechen
Schiessl Claudia und 4 weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Vielen dank für ihre Hilfe. Dann werde ich dieses machen.

Sie können aber nur unterbrechen, um die Mutterschutzfristen in Anspruch zu nehmen.

Ansonsten muss der Arbeitgeber zustimmen

Den Antrag kann er nur aus dringenden betrieblichen Gründen binnen 4 Wochen schriftlich tun