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Schiessl Claudia
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 20778
Erfahrung:  Fachanwältin für Arbeitsrecht seit 2007, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch,Vertretung von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Betriebsräten, Betriebsratschulungen ,20 Jahre Anwaltserfahrung
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Schiessl Claudia ist jetzt online.

Bin ich nachfolgend der richtigen Auffassung. Ein Verstoß

Diese Antwort wurde bewertet:

Bin ich nachfolgend der richtigen Auffassung. Ein Verstoß wegen Diskriminierung und damit verbundene Schadenersatzansprüche sind nachfolgend so zu machen.1. Der Anspruch muss gegenüber dem Arbeitgeber binnen 2 Monaten nach Bewerbung ( Falls keine Antwort) oder nach Ablehnung geltend gemacht werden. Z.b. 21.04.21 Enddatum 21.06.21 zwecks Geltendmachung2. Nach Anzeige der Geltendmachung muss die Klage innerhalb von 3 Monaten beim Arbeitsgericht eingereicht werden.Verstehe ich richtig.Das man nach der Geltendmachung der Anspruche binnen 2 Monaten noch einmal 3 Monate Zeit hat um die Klage zu begründen und einzureichen
Sehr geehrter Ratsuchende, vielen Dank ***** ***** freundliche Anfrage.Bitte einen Augenblick Sie bekommen sofort eine Antwort

Der Anspruch geht nach Paragraph 15 AGG, Absatz 4

Ein Anspruch nach Absatz muss innerhalb einer Frist von zwei Monaten schriftlich geltend gemacht werden, es sei denn, die Tarifvertragsparteien haben etwas anderes vereinbart.

Die Frist beginnt im Falle einer Bewerbung oder eines beruflichen Aufstiegs mit dem Zugang der Ablehnung und in den sonstigen Fällen einer Benachteiligung zu dem Zeitpunkt, in dem der oder die Beschäftigte von der Benachteiligung Kenntnis erlangt.

Bitte beachten Sie die Schriftform, das ist ein Schreiben. Eine Mail oder etwa ein Fax ist nicht ausreichend.

Die Klagefrist richtet sich nach 61b Arbeitsgerichtsgesetz

Arbeitsgerichtsgesetz
§ 61b Klage wegen Benachteiligung
(1) Eine Klage auf Entschädigung nach § 15 des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes muss innerhalb von drei Monaten, nachdem der Anspruch schriftlich geltend gemacht worden ist, erhoben werden.

Und zwar müssen Sie unabhängig von einer Ablehnung klagen. Das können Sie zu Protokoll der Rechtsantragsstelle selbst.

Sie haben also nicht insgesamt fünf Monate Zeit sondern für die Klage 3 Monate ab Schriftliche Geltendmachung


Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
Sie missverstehen mich. Nehmen wir an ich habe mich am 23.04. beworben. Und am 28.05. die Forderung schriftlich geltend gemacht. Wie lange habe ich Zeit dann um den Antrag beim Arbeitsgericht zu stellen? Bis 28.08?
Sehr geehrter Ratsuchende,Ich hab Sie schon richtig verstanden
3 Monate ab dem 28. 5.Die Frist beginnt mit schriftlicher Geltendmachung
Also bis 28. AugustDie Frist beträgt wie gesagt nicht immer fünf Monate sondern die drei Monate rechnen ab Geltendmachung 
Schiessl Claudia und weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.