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Schiessl Claudia
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 20589
Erfahrung:  Fachanwältin für Arbeitsrecht seit 2007, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch,Vertretung von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Betriebsräten, Betriebsratschulungen ,20 Jahre Anwaltserfahrung
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Schiessl Claudia ist jetzt online.

Es geht um die Anstellung eines Werkstudenten der dann

Diese Antwort wurde bewertet:

Es geht um die Anstellung eines Werkstudenten der dann Vollzeit übernommen wurde. Das Gehalt hat sich aber trotz doppelter Arbeitszeit nicht stark verändert da während der Werkstudenten Tätigkeit bereits ein sehr hoher Stundenlohn angesetzt war aufgrund einer sehr guten Leistung. Ist das nun verhältnismäßig in Ordnung oder kann es hier eine Problem geben?
Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?
Fragesteller(in): Baden-Württemberg
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Nein

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

Ich bin RAin Schiessl, mit mehr als 25 Jahren Berufserfahrung. Ich bitte um Geduld, während ich an der Frage arbeite

Ein Problem kann es dann geben, wenn Sie den Mindestlohn unterschreiten, oder aber wenn es Tarifverträge um mindestens 1/3 unterschreitet.

Dann wäre Sittenwidrigkeit gegeben, bzw ein Verstoß gegen das Mindestlohngesetz

Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Normalerweise ist es ja üblich, dass man als fest Vollzeit Angestellter mehr verdient als mit einer Werkstudenten Tätigkeit mit nur 20 Stunden pro Woche. Verstößt es nicht gegen die Verhältnismäßigkeit wenn sich das Gehalt durch den Wechsel der Anstellungsart nicht verändert? Oder liegt die Entscheidung allein beim Arbeitgeber vorausgesetzt man verstößt nicht gegen die Vorgaben des Mindestlohn oder durch Tarifverträge vorgegebene Regelingen?
das Prinzip der Verhältnismäßigkeit ist ein Prinzip des öffentlichen Rechts. Das Handeln des Staates gegenüber dem Bürger muss verhältnismäßig sein. Im Privatrecht geht es dagegen um die Privatautonomie, die Vertragsfreiheit. Solange es gegen kein Gesetz verstößt oder gegen den Tarifvertrag können Sie den Lohn frei vereinbaren.
Kann ich Ihre Frage beantworten konnte bitte ich höflich um positive Bewertung vielen Dank.
Schiessl Claudia und weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.