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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 38454
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Unsere Azubis (Veranstaltungskaufmann/frau) lernen aus. Wir

Diese Antwort wurde bewertet:

Unsere Azubis (Veranstaltungskaufmann/frau) lernen im Juni aus. Wir haben vor, 1-2 davon zu übernehmen. Nun ist es Corona-bedingt jedoch so, das viele Ausbildungsziele nicht ausreichend vermittelt werden konnten. Für die Prüfung reicht es zwar aus, aber praktisch hat der ein oder andere niemals eine Messe-Veranstaltung miterlebt oder ein richtiges Event geplant, da die Branche seit nun fast 1,5 Jahren still steht. Man kann diese "Ausgelernten" quasi kein Event alleine planen lassen und die Ausbildung geht weiter, nur ohne Berufschule.
Nach der Ausbildung würde ja dann ein volles Gehalt fällig werden. Das ist aber für eine nicht richtig ausgelernte Kraft zu viel. Wie können wir den Status eines "Auszubildenden" noch eine weileaufrecht erhalten? GGf. Anstellung als Praktikant? Gilt da auch der Mindestlohn?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Ja, es wäre möglich, den arbeitsrechtlichen Status als Auszubildende mittels einer Anstellung/Weiterbechäftigung als Praktikanten fortzuführen.

Der Mindestlohn wäre in diesem Fall nicht zu zahlen, da die Praktikanten sich weiterhin in einer Ausbildung nach dem Berufsbildungsgesetz befinden würden.

Die Praktikanten könnten (weiterhin) die Mindestausbildungsvergütung beanspruchen, die mindestens 515 € im Monat beträgt.

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Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Ich könnte die Azubis also nach der Ausbildung als Praktikanten anstellen. Berufsschulpflichtig wären sie dann aber nicht mehr? Muss mann das irgendwo bei der IHK melden. Denn wenn ich Berufsbildungsgesetz höre, so müssen da sicher irgendwelche Auflagen erfüllt werden. Sonst könnte ja jeder irgendwen als Praktikanten einstellen, um damit den Mindestlohn zu umgehen?

Anzudenken wäre unter den von Ihnen geschlderten Umständen ein so genanntes "unechtes" Praktikum auf der Basis des § 26 BBiG:

https://www.gesetze-im-internet.de/bbig_2005/__26.html

Hierbei geht es im Wesentlichen um die Vermittlung bestimmter Kenntnisse (was bei Ihren Auszubildenden, die nicht ausgelernt haben, gegeben wäre).

Sie haben aber auch noch weitere Optionen einer Weiterführung des Status "Auszubildender", wie Sie hier im Einzelnen nachlesen können:

https://www.darmstadt.ihk.de/produktmarken/beraten-und-informieren/recht-und-fair-play/arbeitsrecht/beschaeftigungsformen/praktikum-2537982

Es ist in jedem Fall zielführend, vor einer abschließenden Entscheidung die zuständige IHK einzubinden und gemeinsam mit dieser eine für Ihren Betrieb optimale Lösung zu finden.

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Kristian Hüttemann
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