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Schiessl Claudia
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 20646
Erfahrung:  Fachanwältin für Arbeitsrecht seit 2007, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch,Vertretung von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Betriebsräten, Betriebsratschulungen ,20 Jahre Anwaltserfahrung
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Schiessl Claudia ist jetzt online.

Hallo, ich arbeite seit ca. 9 Jahren bei einem der größten

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo,
ich arbeite seit ca. 9 Jahren bei einem der größten Autozulieferer der Welt.
Nun sollen in meiner Region, wo 4 Werke angesiedelt sind, fast jeder 3. Arbeitsplatz abgebaut werden.
Dieses hat mit der Umstellung in der Automobilindustrie zu tun, aber auch, dass Arbeitsplätze in Billiglohnländer ausgelagert werden sollen, wo der Konzern auch Werke hat.
Da es einen Standortsicherungsvertrag gibt, in dem betriebsbedingte Kündigungen bis Ende 2022 ausgeschlossen werden, dieses ist jedenfalls vom Konzern so zugesichert worden, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass auch mein Arbeitsplatz gefährdet bzw. ich auf der Streichliste stehe.
Dazu meine Fragen :
Ich wäre bereit, wenn Arbeitsplätze aus den hier beschriebenen Gründen wegfallen sollen, an einen anderen Standort des Konzerns umzuziehen ,weil doch immer wieder Arbeitsplätze frei werden, , weil Arbeiter in Rente gehen.
Ich habe die nötige Ausbildung dazu, allerdings würde ich von meiner Seite aus, gewisse Dinge "auffrischen ".
1. Gibt es irgendwo im Arbeitsrecht eine Regelung für solche Fälle ?
2. Falls nicht, wie groß sind die Chancen arbeitsrechtlich, damit ich nicht in Arbeitslosigkeit ende ?
3. Ich muss noch erwähnen, dass ich 53 Jahre alt bin, und auf dem Arbeitsmarkt gegenüber den Jüngeren schlechtere Chancen hätte.
Vielen Dank

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

Ich bin RAin Schiessl, mit mehr als 25 Jahren Berufserfahrung. Ich bitte um Geduld, während ich an der Frage arbeite

Sehr geehrter Ratsuchende, ob man sie versetzen muss wenn ihr Arbeitsplatz wegfällt hängt alleine von der Regelung im Arbeitsvertrag ab. Es kommt ja darauf an ob geregelt ist, dass sie auch an anderen Standorten tätig sein müssen. Ist dies so geregelt, darf der Arbeitgeber sie nicht kündigen, sondern er muss sie vorrangig versetzen.
Bei einer Betriebsänderung muss im übrigen der Betriebsrat einbezogen werden. Dieser macht dann einen Interessenausgleich, aus dem sich dann ein so genannter Sozialplan entwickelt. In dem Sozialplan wird geredet, unter welchen Voraussetzungen wir einen Aufhebungsvertrag bekommt oder gekündigt wird. Bei Ihnen ist das Alter und die Betriebszugehörigkeit ein plus.
Schiessl Claudia und weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.