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Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 6429
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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Rechtsanwalt Krüger ist jetzt online.

Hallo, ich habe im öffentlichen Dienst gearbeitet und mein

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, ich habe im öffentlichen Dienst gearbeitet und mein Arbeitsverhältnis endet mit Ablauf des befristeten Arbeitsvertrags am 31. August 2020. Das qualifizierte Arbeitszeugnis habe ich per Post mit Briefdatum 18. Februar 2021 bekommen. Das qualifizierte Arbeitszeugnis wurde mit dem letzten Tag der Beschäftigung datiert. Bis wann habe ich ein anspruch auf Zeugnisberichtigung? Welches Datum (31. August 2020 oder 18. Februar 2021) wird dafür betrachtet? Mit bestem Dank und freundlichen Grüßen, P:D:
JA: Was für einen Arbeitsvertrag haben Sie?
Customer: Ich hatte einen TVöD befristeten Arbeitsvertrag.
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: Nein, danke.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r)!

Besten Dank für Ihre Frage, zu der ich Ihnen gerne Auskunft gebe wie folgt.

Grundsätzlich gilt die Regelverjährungsfrist von drei Jahren nach Erhalt des Zeugnisses. Die Fristen können aber tarifvertraglich oder individualvertraglich kürzer sein und bei wenigen Monaten liegen.

Hier dürfte § 37 TVöD einschlägig sein. Dort heißt es in Absatz 1 Satz 1:

Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis verfallen, wenn sie nicht innerhalb einer Ausschlussfrist von sechs Monaten nach Fälligkeit von der/dem Beschäftigten oder vom Arbeitgeber schriftlich geltend gemacht werden.

Demach gilt eine Ausschlussfrist von 6 Monaten. Da Sie das Zeugnis erst im Februar bekommen haben, wird die Frist auch erst mit Erhalt des Zeugnisses zu laufen beginnen. Denn erst jetzt können Sie die Richtigkeit überprüfen.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Sehr gerne gehe ich auf etwaige Rückfragen ein. Das ist mir aber erst später möglich. Ich bin jetzt offline.

Ansonsten denken Sie bitte daran, über das Bewertungssystem eine positive Bewertung (=Klick auf 3-5 Sterne, ganz oben rechts) zu hinterlassen, um den von Ihnen eingesetzten Betrag für meine Vergütung freizugeben. Weitere Kosten für Sie werden dadurch nicht ausgelöst. Und Sie können selbstverständlich auch nach der Bewertung jederzeit sehr gerne Nachfragen stellen.

Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Vielen Dank für Ihre Antwort. Habe ich das Recht, von meinem ehemaligen Arbeitgeber eine Entschädigung zu verlangen, weil ich mein Arbeitszeugnis nicht früher erhalten habe? Außerdem ist das erhaltene Zeugnis nicht korrekt.

Wenn Ihnen ein Schaden dadurch entstanden ist, weil Sie das Zeugnis so spät bekommen haben, könnte ein Schadenersatzanspruch bestehen. Hierzu ist aber notwendig, dass Sie den Arbeitgeber angemahnt haben zur Zeugniserteilung. Und der Arbeitgeber muss die verspätete Zeugniserteilung zu verschulden haben. Und Sie müssen den Schaden beziffern.

So, ich muss jetzt aber wirklich offline gehen. Auf etwaige Rückfragen kann ich morgen erst eingehen. Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend.

Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Bis morgen. Ich wünsche Ihnen auch einen schönen Abend.

Wie kann ich noch helfen, besteht weiterer Klärungsbedarf?

Gerne stehe ich für Rückfragen zur Verfügung.

Ansonsten denken Sie bitte daran, über das Bewertungssystem eine positive Bewertung (=Klick auf 3-5 Sterne, ganz oben rechts) zu hinterlassen, um den von Ihnen eingesetzten Betrag für meine Vergütung freizugeben. Weitere Kosten für Sie werden dadurch nicht ausgelöst. Und Sie können selbstverständlich auch nach der Bewertung jederzeit sehr gerne Nachfragen stellen.

Vielen Dank für Ihre Mühe!

Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
Guten Tag!Bei meinem ehemaligen Arbeitgeber laufen die Schritte zur Erstellung des Arbeitszeugnisses folgendermaßen ab: Der Gruppenleiter füllt einen Beurteilungsbogen aus und schickt ihn dann an die Personalabteilung. Die Personalabteilung schreibt das Arbeitszeugnis auf der Grundlage des Beurteilungsbogens.Zunächst werde ich versuchen, mit meinem ehemaligen Gruppenleiter zu sprechen und ihn zu überzeugen, das Arbeitszeugnis zu korrigieren. Wenn das nicht erfolgreich ist, werde ich einen Brief formulieren, um die Korrektur des Arbeitszeugnisses zu erbitten. Schicke ich diesen Brief per Post an meinen ehemaligen Gruppenleiter, die Personalabteilung oder an beide? Muss ich begründen, warum ich glaube, dass ich ein besseres Arbeitszeugnis verdient habe?

Guten Tag!

Wenn Sie das Arbeitszeugnis abgeändert haben wollen, müssen Sie das begründen. Ohne Begründung hat der Arbeitgeber keinen Anlass, eine Änderung vorzunehmen.

Schicken sollten Sie Ihr Abänderungsbegehren an die Personalabteilung Ihres Arbeitgebers. Diese Abteilung wird zuständig sein für die Bearbeitung von Arbeitszeugnisses. Gleichwohl können Sie mit dem Gruppenleiter über das Zeugnis vorher sprechen.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Rechtsanwalt Krüger und 2 weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
Alles klar. Vielen Dank für Ihre Hilfe. Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag.

Sehr gerne. Ich freue mich, dass ich helfen konnte. Auch Ihnen einen schönen Tag und danke für Ihre Bewertung.