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Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 1925
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Ich habe eine Frage zum Thema Abfindung. Bayern. Speziell

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich habe eine Frage zum Thema Abfindung
JA: In welchem Bundesland leben Sie?
Customer: Bayern
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Steuerberater wissen sollte?
Customer: Speziell geht es um die Frage der Sozialabgaben auf die Abfindung, wenn ich die Kündigungsfrist nicht einhalte

Guten Abend ich bereite eine Antwort für Sie vor

Die Kündigungsfrist bzw. deren Einhaltung hat nichts mit den Sozialabgaben zu tun, beantwortet das Ihre Anfrage?

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Ich habe die Info von der Krankenkasse, dass, wenn ich vor dem Ende der Kündigungsfrist gehe, auf 30% meiner Abfindung Sozialabgaben bezahlen muss.

Darf ich das nochmal in Ruhe prüfen und mich heute Abend zurück melden

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Ok!
Ich beschreibe Ihnen noch kurz meine Situation:
-Angebot einer Sprinterprämie, wenn ich bis 30.6. den Auflösungsvertrag unterschreibe
-Kündigungsfrist 6 Monate zum Quartalsende
-Ich möchte gerne zum 1.Oktober studieren
-Um die Option zu haben, nach dem Studium Arbeitslosengeld und einen Gründerzuschuss zu erhalten, muss ich mich vor dem Studium mindestens 1 Tag arbeitslos melden
-Ich würde gerne Mitte September aus dem Job aussteigen, um diese Option nicht zu verlieren
-Auszahlung Abfindung kann auch im Jahr 22 erfolgen, um ggf günstigere Steuerbedingungen zu habenMeine Frage: Wie gehe ich strategisch am besten vor, um mir nichts zu verbauen?
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Hm.... sind Sie noch da? Ich warte jetzt schon seit bald 1,5h. So langsam würde ich in Bett gehen, habe morgen Frühdienst...

Ich melde mich nachher auf jeden Fall bei Ihnen

Ei­ne Ab­fin­dung ist kein bei­trags­pflich­ti­ges Ar­beits­ent­gelt. Ar­beits­ent­gelt sind gemäß Paragraph 14 Abs 1 S1 Sozialgesetzbuch 4 al­le lau­fen­den oder ein­ma­li­gen Ein­nah­men aus ei­ner Beschäfti­gung, gleichgültig, ob ein Rechts­an­spruch auf die Ein­nah­men be­steht, un­ter wel­cher Be­zeich­nung oder in wel­cher Form sie ge­leis­tet wer­den und ob sie un­mit­tel­bar aus der Beschäfti­gung oder im Zu­sam­men­hang mit ihr er­zielt wer­den.

Ei­ne Ab­fin­dung ist kein Ar­beits­ent­gelt, weil sich die Ab­fin­dung nach der Recht­spre­chung des Bun­des­so­zi­al­ge­richts nicht der Zeit des be­en­de­ten Beschäfti­gungs­verhält­nis­ses zu­ord­nen lässt, denn die Ab­fin­dung wird we­gen des Weg­falls der künf­ti­gen Ver­dienstmöglich­kei­ten ge­zahlt.

Von ei­ner Ab­fin­dung ge­hen da­her kei­ne So­zi­al­ab­ga­ben ab, d.h. es wer­den kei­ne Beiträge zur Ren­ten-, Kran­ken-, Pfle­ge- und Ar­beits­lo­sen­ver­si­che­rung ab­ge­zo­gen.

Ei­ne Ab­fin­dung un­ter­liegt al­ler­dings der Be­steue­rung ent­spre­chend den Re­geln über den Lohn­steu­er­ab­zug.
Hilft Ihnen das weiter?

Guten Tag,

haben Sie noch Rückfragen, die ich beantworten darf? Ansonsten freue ich mich über eine positive Bewertung durch Anklicken von 3 bis 5 Sternen für die Gutschrift der anteiligen Vergütung.

Mit freundlichen Grüßen,

Christian Peter

Ich hoffe Ihre Frage damit beantwortet zu haben, sonst stellen Sie gerne kostenfreie Rückfragen ein.

Da dieser Auftrag von justanswer an mich als externer Experte vermittelt wurde, freue ich mich abschließend über eine positive Bewertung bzw. eine Danksagung von Ihnen. Diese Vergütung beträgt 50% des von Ihnen gezahlten Betrags und wird nur bei positiver Bewertung an mich ausgezahlt. Für eine positive Bewertung klicken Sie bitte 3-5 Sterne im Kommentarfeld an. Ich bin dafür auf Ihre Unterstützung angewiesen. Herzlichen Dank vorab!

Ich möchte Sie darauf hinweisen, dass dieses Forum eine ausführliche und persönliche steuerliche Beratung nicht ersetzen kann, sondern vor allem dafür gedacht ist, eine erste steuerliche Einschätzung zu ermöglichen. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen könnte die rechtliche Beurteilung Ihres Anliegens anders ausfallen.

Mit freundlichen Grüßen

Christian Peter

Steuerberater

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Sehr geehrter Herr Peter,
leider ist meine Krankenkasse anderer Meinung.
Ausschlaggebend ist wohl die Tatsache, dass ich - bedingt durch ein Studium und auch aus steuerlichen Gründen - im Jahr der Abfindung keiner beitragspflichtigen Beschäftigung nachgehen möchte und somit alle Einkünfte, also sowohl Abfindung als auch Kapitalerträge, zur Berechnung heran gezogen werden, wenn ich die Kündigungsfrist nicht einhalte. (§4+5 der Beitragsverfahrensgrundsätze).
Inwiefern ändert die Einhaltung der Kündigungsfrist diesen Grundsatz? Wie kann ich der Sozialversicherungspflicht entgehen?
Mit freundlichen GrüßenBirgit Schrödel

Können Sie mir bitte die Stellungnahme Ihrer Krankenkasse zuleiten?

mit freundlichen Grüßen,

Christian Peter

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Ich habe das nur mündlich - der Herr bezog sich auf die og Paragraphen und Paragraph 158 SBB III

Kann es sein, dass Sie da etwas verwechseln, denn bei dem Paragraphen dreht es sich um den Bezug von Arbeitslosengeld, aber dort wird nicht eine Sozialabgabenpflicht auf die Abfindung behandelt

StB-Peter und 2 weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Der Herr von der KV meinte, dass diese Regeln greifen, wenn ich kein ALG beziehe sondern mich freiwillig versichere.

ich habe den Kundendienst angeschrieben, ich denke mit dieser Anfrage sind Sie in der Kategorie Arbeits- und Sozialrecht besser aufgehoben. Dafür muss die Frage für die Rechtsanwaltskategorie umgruppiert werden.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Ok! Danke!

Gern, Sie können den Kundendienst unter [email protected] nochmal anschreiben und darum bitten, die Frage an Rechtsanwälte zu richten.