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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 35669
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Sehr geehrter Anwalt, ich arbeite seid 13 Jahren bei einer

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrter Anwalt,ich arbeite seid 13 Jahren bei einer Firma A die Autoteile herstellt an einem Standort A. Diese Firma betreibt auch einen Onlineshop aber unter einem anderen Firmennamen B mit einem anderen Standort B. Mein Arbeitsvertrag läuft über die Firma B allerdings arbeite ich am Standort der Firma A.Ich habe im Juli die betriebsbedingte Kündigung zum 31.12. für meinen Vertrag bei der Firma B erhalten. Nun habe ich mich beworben und ein Vorstellungsgespräch, dummerweise bei einem Kunden der Firma A erhalten. Ich hatte wirklich keine Ahnung, dass es ein Kunde der Firma A handelte. Meine Vorgesetzten der Firma A haben dies mitbekommen und mir jetzt mitgeteilt, dass ich beim Gespräch nicht die Firma A erwähnen soll, da Sie mich sonst verklagen würden.Leider habe ich aber in meinem Lebenslauf und im Bewerbungsschreiben Firma A und Firma B als bisherigen Arbeitgeber erwähnt. Jetzt habe ich natürlich große Sorgen ob ich das Vorstellungsgespräch überhaupt noch antreten soll oder was mich rechtlich danach erwartet.Ich bitte um Rat.Mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Ich werde Ihnen hier in einigen Minuten eine Antwort einstellen.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Sofern Sie sich bei einem anderen Unternehmen beworben haben, ist es rechtlich überhaupt nicht zu beanstanden, wenn Sie diesem Unternehmen gegenüber erwähnen, wo Sie derzeit noch beschäftigt sind.

Die Tatsache, dass Sie dies in Ihren Lebenslauf aufgenommen haben, unterliegt ebenfalls keinen rechtlichen Bedenken, denn Ihr derzeitiger AG kann von Ihnen nicht erwarten und verlangen, dass Sie diesen Punkt verschweigen.

Es ist Ihr gutes Recht, dass Sie dies in Ihren Bewerbungsunterlagen erwähnen, und es würde Ihre Aussichten, die Stelle zu erhalten, beträchtlich reduzieren, wenn Sie in Ihrer Bewerbung nicht angeben würden, wo Sie in den letzten 13 Jahren gearbeitet.

Des Weiteren ist auch übernaupt nicht nachzuvollziehen, weshalb die Tatsache, dass Sie bei Ihrem derzeitigen AG beschäftigt waren und sind, keine Erwähnung finden soll.

Solange Sie keine Geschäftsgeheimnisse oder betrieblichen Interna preisgeben, sind Sie daher berechtigt, gegenüber Ihrem künftigen potentiellen AG den Umstand zu erwähnen, dass und wo Sie beschäftigt waren und sind.

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Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kann ich Ihnen noch weiterhelfen? Sind noch Fragen offen geblieben? Gibt es (technische) Probleme bei der Bewertung?

Kunde: hat geantwortet vor 10 Tagen.
Vielen Dank für Ihre Antwort.Das Problem ist ja, dass mein Arbeitsvertrag und auch das Zwischenzeugnis über die Firma B läuft. Hinter der Firma B steckt aber eigentlich die Firma A mit Standort A, wo ich auch arbeite. Die Firma A verkauft nämlich seine Autoteile auch über die Firma B, ein Onlinehandel. Jetzt hat die Firma A natürlich Angst, dass der Kunde, wo ich das Gespräch habe dies herausfinden könnte, was er anhand der Erwähnung von Firma A und B in meiner Bewerbung wahrscheinlich auch bereits schon hat.
Gibt es wirklich keine Bedenken? Auch bezüglich der Verschwiegenheitspflicht?Ich weiss jetzt auch nicht wie ich am besten antworten soll wenn mich der potenzielle neue Arbeitgeber fragt wo ich denn jetzt arbeite, bei Firma A oder Firma B?Der zukünftige Arbeitgeber könnte sich beispielsweise bei Firma A beschweren, dass Firma B z.B andere Konditionen erhält. Dann würde mein Chef sofort bescheid wissen und mich wohlmöglich verklagen, so wie er es mir bereits angedeutet hat...

Sie müssen ja als Bewerber Ihrem künftigen AG plausibel darstellen können, welche konkreten Tätigkeiten Sie in den zurückliegenden 13 Jahren ausgeübt haben, denn andernfalls kann sich der künftige AG von Ihnen kein Bild machen.

Bei dieser Tätigkeitsdarstellung können Sie ja sämtliche Punkte ausklammern, die Rückschlüsse auf die organisatorische Verzahnung der Firmen A und B erlauben. Sie müssen sich strikt beschränken auf die Beschreibung Ihrer bisherigen Tätigkeiten und Aufgaben als AN.

Dies kann Ihnen Ihr jetziger AG selbstverständlich auch nicht untersagen, denn dies liefe darauf hinaus, dass Sie die Stelle nicht bekämen.

Wenn Sie Ihre Tätigkeiten beschreiben, dann verstoßen Sie damit im Übrigen auch nicht gegen Ihre Verschwiegenheitspflicht, denn der bloße Umstand, dass Sie dort arbeiten, unterliegt nicht dem Geheimnisschutz!

Sie sollten wahrheitsgemäß antworten, dass Sie bei der Firma B arbeiten, denn auf diese Firma lautet Ihr Arbeitsvertrag.

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Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 10 Tagen.
Ok aber ich habe bereits in der Bewerbung erwähnt, dass ich quasi für beide Firmen arbeite, da ich auch erwähnt habe, dass ich am Standort der Firma A arbeite. Ich sitze in einem Büro bei der Firma A und arbeite aber für das Onlinegeschäft der Firma B. Die Herstellung der Autoteile findet auch hier bei der Firma A statt.

Wie gesagt, Sie können sich auf die bloße Beschreibung Ihrer ausgeübten Tätigkeiten in den beiden Firmen A und B beschränken.

Es ist nicht vorstellbar, dass durch die bloße Tätigkeitsbeschreibung Rückschlüsse auf die beiden Firmen möglich sind.

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Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Besteht denn noch Klärungsbedarf?

Kunde: hat geantwortet vor 10 Tagen.
Ja irgendwie habe ich immer noch ein Unwohlsein.
Wenn in der Bewerbung doch erwähnt wird dass ich bei Firma A in Standort A beschäftigt bin, denn dort sitze ich nun mal aber mein zwischenzeugnis von Firma B ausgestellt ist und auch im Lebenslauf Firma B erwähnt wird aber von meinem Chef von Firma A gesagt bekomme,ich dürfe Firma A nicht erwähnen und sagen soll dass ich bei Firma B in Standort B beschäftigt sei sonst droht eine Klage, wei ich grad nicht weiter...
Wie soll ich das dem zukünftigen Arbeitgeber nur plausibel erklären?
Kunde: hat geantwortet vor 10 Tagen.
Wenn ich dem zukünftigen Arbeitgeber sage dass Firma A und B das selbe ist dann wird er als Kunde von Firma A meinen Chef doch darauf ansprechen.

Wenn Sie hierzu gefragt werden sollten, dann können Sie angeben, dass Sie von den rechtlichen/vertraglichen Beziehungen zwischen den beiden Firmen schlicht keine Kenntnis haben und dass Sie aus diesem Grund hierzu auch nichts mitteilen können.

Im Übrigen ist überhaupt nicht nachvollziehbar, was Ihr derzeitiger AG Ihnen denn konkret androht: Worauf will dieser Sie denn verklagen, wenn Sie wahrheitsgemäß angeben, wo Sie gearbeitet haben? Eine solche Klage ist schon aus logisch-rechtlichen Gründen gar nicht denkbar, denn eine Klage ist immer nur dann zulässig, wenn diese ein bestimmtes Klageziel verfolgt.

Unter den hier gegebenen Umständen könnte Ihr jetziger AG Sie daher auch gar nicht verklagen, und Sie sollten sich hier nicht einschüchtern und unter Druck setzen lassen.

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Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 10 Tagen.
Mein AG sagte die Klage wäre dann dafür, dass ich gegen das verschwiegenheitspflicht im Vertrag verstöße da es wohl niemand wissen soll dass Firma B über die Firma A läuft und weil der zukünftige AG aus der selben Branche kommt und auch Autoteile vertreibt.

Rechtlich ist das völlig abwegig und unhaltbar: Sie verstoßen nicht gegen Ihre Verschwiegenheitspflicht, wenn Sie angeben, wo Sie beschäftigt waren, denn damit verraten Sie nichts, was der Geheimhaltung unterliegt!

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Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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