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Schiessl Claudia
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 20178
Erfahrung:  Fachanwältin für Arbeitsrecht seit 2007, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch,Vertretung von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Betriebsräten, Betriebsratschulungen ,20 Jahre Anwaltserfahrung
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Schiessl Claudia ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe Frage bezüglich

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,ich habe Frage bezüglich Überschreitung der Grenze über 450 € bei Minijober.
Was ist zu beachten bei Aufrechnung der Fahrkosten und z.B. Nacht-/Sonntagzuschlägen.
Z.B. 450 € plus 19 € Fahrkosten und 25 € Nachtzuschlag.Im Voraus vielen Dank Für Ihre AntwortMit freundlichen Grüßen
Janusz Kedzierski
Gepostet: vor 19 Tagen.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 19 Tagen.
Sehr geehrter Ratsuchender,Haben Sie denn die Fahrtkosten tatsächlich?
Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
ja
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 19 Tagen.
Dann sind sie Aufwendungsersatz und kein EinkommenSind Zuschläge für Sonntags-, Feiertags- und Nachtarbeit (SFN-Zuschläge) lohnsteuer- und beitragsfrei, fließen sie nicht in die monatliche 450-Euro-Grenze ein. Vorsicht ist geboten, wenn die Voraussetzungen für die Steuer- und Beitragsfreiheit nicht erfüllt werden. Das ist der Fall, wenn die Zuschläge
zu hoch sind, also wenn sie die zulässigen Prozentsätze des § 3b EStG bzw. 25 Euro pro Stunde (§ 1 Abs. 1 Nr. 1 SvEV) überschreiten,
für tatsächlich nicht geleistete Arbeit gewährt werden - was arbeitsrechtlich oft unumgänglich ist, insbesondere während der Entgeltfortzahlung bei Krankheit, Mutterschutz, an Feiertagen oder während des Urlaubs, oder
nicht zusätzlich erbracht, sondern verrechnet werden (BSG, Urteil vom 7.5.2014, Az. B 12 R 18/11 R, Abruf-Nr. 141572).