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RABergmann
RABergmann, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 125
Erfahrung:  -
95743643
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Guten Tag, seit mehreren Jahren arbeite ich für das

Kundenfrage

Guten Tag,
seit mehreren Jahren arbeite ich für das Kreuzfahrtschiffunternehmen AIDA Cruises. Mein Arbeitsverhältnis beschränkt sich immer auf eine bestimmte Zeit (zwischen 5 und 6 Monaten) und es wird ein befristeter Arbeitsvertrag geschlossen.
Nach Rückkehr wird eine Meldung bei der Agentur für Arbeit getätigt.
Wochen vergehen (jetzt sogar Monate bedingt durch Corona) bis mich das notwendiges Dokument PD U1aus Italien (AIDA Cruises ist Tochtergesellschaft von Costa Cruises mit Sitz in Genua/Italien) erreicht, sodass erst dann die Agentur für Arbeit über eine mögliche Bewilligung von Arbeitslosengeld entscheiden werden kann.
Aus Dokument PD U1 wird neben den Beschäftigungen der letzten Jahre, auch das letzte Beschäftigungsverhältnis ersichtlich, sowie die betitelten "Urlaubstage".
Von diesen "Urlaubstagen" habe ich 12 Tage pro gefahrenen Monat, was bei einem Arbeitsverhältnis, wie in meinem letzten Einsatz 2019/2020, zu einem Urlaubstagestand von 71,6 Tagen.Heute erhalte ich meinen Bewilligungsbescheid zum Antrag von Arbeitslosengeld (gestellt am 05.40.2020) unter anderem mit der Information, dass vom 05.04.2020 bis 06.06.2020 keine finanzielle Vergütung erhalten, mit der Begründung "Urlaubsabgeltung § 157 Abs. 2 SGB III (05.04.2020 - 06.06.20)".Bei meinem Einsätzen auf den Kreuzfahrtschiffen von AIDA Cruises habe ich, wie jeder andere Mitarbeiter, eine 7 Tages Woche. Es wird am Wochenenden, sowie an Feiertagen durchgearbeitet.In Deutschland, wie auch in Italien hat jeder normale Arbeitnehmer einen durchschnittlichen Jahresurlaub von 27 Tagen.
Mir wird eine Sperrfrist auferlegt von mehr als 60 Tagen auferlegt, mit der Begründung einer Urlaubsabgeltung, da ich in den Monaten meines befristetet Arbeitsverhältnis, vom September 2019-März 2020, 71,6 "Urlaubstage" angesammelt habe. Es ist jedoch kein wirkliches Urlaubsgeld, sondern eine Vergütung für Wochenend- und Feiertagsarbeiten. Nimmt man den durchschnittlichen Jahresurlaub eines deutschen Arbeitnehmers, so komme ich auf 14 Tagen Urlaub für mein Arbeitsverhältnis vom September 2019 bis März 2020.
Es muss doch jedem Mitarbeiter bei der Agentur für Arbeit ersichtlich sein, dass ich in meinen 6 Monaten auf See keine 71 Tage Urlaub ansammeln kann. Ist mir unbegreiflich.Hier muss es doch endlich mal eine Lösung geben. So wie mir geht es jedem anderen Mitarbeiter, welcher zur See (Kreuzfahrt) fährt und einen befristeten Vertrag hat.
All die Jahre wurden immer wieder Widersprüche eingelegt, gegen diese Bescheide und den Sperrfristen, ohne mir bekannte Erfolge.Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.
Gepostet: vor 15 Tagen.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  kai-mod hat geantwortet vor 15 Tagen.
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
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Vielen Dank ***** ***** Geduld.
Ihr JustAnswer Moderatoren-Team
Experte:  RABergmann hat geantwortet vor 15 Tagen.

Guten Tag,

Sie sollten den Bescheid der Bundesagentur widersprechen und sofern der Widerspruch zurückgewiesen wird Klage vor dem Sozialgericht erheben.

Mit freundlichen Grüßen

Jan Bergmann

Rechtsanwalt