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Schiessl Claudia
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 20027
Erfahrung:  Fachanwältin für Arbeitsrecht seit 2007, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch,Vertretung von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Betriebsräten, Betriebsratschulungen ,20 Jahre Anwaltserfahrung
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Schiessl Claudia ist jetzt online.

Ich war nur ein halbes Jahr bei dem

Kundenfrage

Ich war nur ein halbes Jahr bei dem Unternehmen/Personaldienstleister. Grundsätzlich habe ich kein Problem das Kurzarbeit aufgrund Corona angesagt wurde. Mit was ich nicht kann ist, das der AG mir die Kurzarbeit jetzt rückwirkend anrechnen will und das aufgrund der Behauptung sie hätten keine Entschädigung erhalten. Zudem will das Arbeitsamt nun eine Neuberechnung des ALG aufgrund der Änderung meiner Arbeitsbescheinigung prüfen.
Ich erwarte ein Baby und kann mir keine unbegründeten finanziellen Einbußen erlauben. Ich fühle mich hintergangen und brauche daher Ihre Hilfe, um zu klären inwieweit ich diese Aktion dulden muss.
Lieben Dank vorab
Gepostet: vor 1 Monat.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

Ich bin RAin Schiessl, mit mehr als 25 Jahren Berufserfahrung. Ich bitte um Geduld, während ich an der Frage arbeite

Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 1 Monat.

Darf ich fragen

Was genau will er?

Die Kurzarbeit rückwirkend einführen?

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Ich habe keine Ahnung was der AG will. Er hatte mir per Email erklärt, das er das so deklarieren muss, damit er meine Quaratänezeit erstattet bekommt ?!?
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 1 Monat.

Ob er eine Entschädigung bekommt oder nicht ist sein eigenes Problem.

Rückwirkend ist eine Kurzarbeit nicht möglich, sie muss vorher angekündigt werden

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Das ist mir klar, das diese Entschädigungsache sein Problem ist.
Für mich ist wichtig zu wissen das eine rückwirkende Kurzarbeit nicht möglich ist, was ich mir bereits dachte, allerdings ist es mir auch wichtig, rechtlich abgesichert zu sein. Gibt es einen Zeitrahmen, wie lange vorher eine Kurzarbeitsankündigung erfolgen muss? Und ist es rechtens, das der AG die Quarantäne in eine Krankmeldung wandelt? Denn eigentlich ist die Quaratäne ja eine behördliche Anordnung, die mir eine vollständige Lohnfortzahlung garantiert.
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 1 Monat.

Einen festen Zeitraum gibt es nicht, früher ging man von 4 Wochen aus, nunmehr ist die Frist zwar abgesenkt , aiuf bis zu 1 Woche.

ES muss aber vertraglich vereinbart sein ( auch Tarifvertrag oder Betriebsvereinbarung ) .

Eine Quarantäne ist keine Krankmeldung.

Ihr Arbeitgeber bekommt die Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz.

Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 1 Monat.

Haben Sie noch Fragen?

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Guten Abend Frau Schiessl, vorab schon mal danke für Ihre Hilfe. Ein Anliegen hab ich allerdings noch. Zum einen muss ich die Agentur für Arbeit darüber informieren, das diese Arbeitsbescheinigung somit falsch ist und ich muss gegen den AG vorgehen, denn somit stimmen auch die Abrechnungen der Quarantäne - Monate nicht korrekt. Können Sie mir hier bitte noch einen Tip geben, wie ich Ihre o.g. Antworten formulieren kann, so dass kein Gegenargument stand hält?
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 1 Monat.
Sehr geehrter Ratsuchende sie müssen erst mal schauen, wo überhaupt die Kurzarbeit bei Ihnen geregelt ist. Steht sie im Arbeitsvertrag, gibt es eine Betriebsvereinbarung, steht sie im Tarifvertrag. Ohne eine solche Regelung ist Kurzarbeit gar nicht möglich. In dieser Regelung ist dann meist auch die Ankündigungsfrist gegeben.Dann sollten Sie dem Arbeitsamt die Mail Verkehr mit dem Arbeitgeber vorlegen.