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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 33710
Erfahrung:  Rechtsanwalt
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Hallo, ich habe eine Frage und hoffe Sie können mir helfen.

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo,ich habe eine Frage im Bereich Arbeitsrecht und hoffe Sie können mir helfen.Der Sachverhalt:Ich arbeite seit 2011 als pädagogische Fachkraft in einer tagesstrukturierenden Einrichtung für erwachsene Behinderte Menschen. Dazu zählt enger körperlicher Kontakt zu den zu Betreuenden (Toilettengänge, Essen anreichen, Hilfestellung bei der Mobilität, etc.). Dies ist in meinem Arbeitsbereich unvermeidbar.
Ich habe eine unbefristete Vollzeitstelle.Seit Ende März 2020 bin ich wie die meisten meiner KollegInnen, COVID bedingt, im „Homeoffice“. Momentan bestehen kleine Notgruppen, die von KollegInnen betreut werden, die nicht zu einer Risikogruppe gehören. In den nächsten Wochen soll jedoch das Betreuungsangebot stufenweise erweitert werden.Meine Vorgesetzte weiß, dass ich und ein paar meiner Kollegen zu den „Risikogruppen“ gehören. Zur weiteren Personalplanung hat sie die Mitarbeiter, die einer Risikogruppe angehören, darum gebeten, sich ein ärztliches Attest des behandelnden Arztes ausstellen zu lassen, welches die Zugehörigkeit zur Risikogruppe bescheinigt. Nach Abgabe des Attestes ist der nächste Schritt ein Termin beim Betriebsarzt. Wenn dieser den Sachverhalt gleich sieht, wird es aller Ansicht nach ein Gespräch mit dem Geschäftsführer geben, um zu erörtern wie man trotz Risikogruppenzugehörigkeit weiterhin als Arbeitskraft eingesetzt werden kann. Vermutlich wird die Beschäftigung weiterhin im „Homeoffice“ stattfinden.Legt man jedoch kein ärztliches Attest vor, so verlangt der Arbeitgeber, dass man ein Dokument unterschreiben soll, in dem man bestätigt, dass man „auf eigene Gefahr“ arbeiten geht (die genaue Formulierung liegt mir noch nicht vor).Nach einem Gespräch mit meiner behandelnden Ärztin, sieht diese mich ganz klar als Risikopatient an.
In meinem ärztlichen Attest steht: „…er gehört zur Personengruppe mit Grunderkrankung, die ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf zeigt“.Nun zu meinen Fragen:Ist dieses Attest gleichzusetzten mit einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung?Heißt das, dass ich nach 6 Wochen, wie bei einem Krankenschein in die Lohnfortzahlung komme?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

könnten Sie das Dokument in einem anderen Format zur Verfügung stellen (dieses lässt sich nicht öffnen)?

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
Oh, Entschuldigung. Ich habe es umgewandelt

Vielen Dank.

Ich werde Ihnen hier in einigen Minuten eine Antwort einstellen.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
Vielen Dank

Die übermittelte JPG-Datei enthält leider ebenfalls einen Fehler, wie mit eingeblendet wird. Vielleicht können Sie diese noch einmal hier einstellen.

Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
Ok, ich versuche es. Falls es nicht geht, kann ich gerne den Inhalt abtippen.

Es tut mirt Leid - der Inhalt der Datei kann nicht anzeigt werden. Eventuell können Sie diese in pdf konvertieren?

Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
Hier noch ein Versuch...versuche jetzt in pdf umzuwandeln

Ok, hat geklappt - melde mich gleich zurück!

Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
Danke

Vielen Dank für Ihre Geduld.

Unter den hier gegebenen und besonderen Voraussetzungen liegt in der Tat ein ärztliches Attest vor, welches einer AU-Bescheinigung gleichzusetzen ist.

Nach Ihren Angaben zum Sachverhalt hat Ihre Vorgesetzte nämlich darum gebeten, sich ein ärztliches Attest des behandelnden Arztes ausstellen zu lassen, welches die Zugehörigkeit zur Risikogruppe bescheinigt.

Diese Voraussetzungen liegen in Ihrem Fall aber zweifelsfrei vor!

Als Angehöriger der Risikogruppe ist Ihnen sodann aber eine weitere Tätigkeit äußerstenfalls im Homeoffice zuzumuten, wenn Sie nicht Gefahr laufen wollen, sich zu infizieren und hierbei schlimmstenfalls einen schweren Krankheitsverlauf zu riskieren.

Das ärztliche Attest ist folglich rechtlich als AU-Bescheinigung zu werten.

Sollte daher nicht doch noch eine Tätigkeit im Homeoffice möglich sein, so können Sie gemäß § 3 EntgeltfortzahlungsG Lohnfortzahlung im Krankheitsfall von Ihrem AG beanspruchen!

Haben Sie keine Nachfragen, dann geben Sie bitte Ihre Bewertung für die anwaltliche Beratung ab, indem Sie mit der Maus die Sterne (3-5 Sterne) anklicken, denn nur dann erhalte ich von dem Portalbetreiber die Vergütung für die Rechtsberatung.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

ra-huettemann und weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.