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Schiessl Claudia
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 20026
Erfahrung:  Fachanwältin für Arbeitsrecht seit 2007, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch,Vertretung von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Betriebsräten, Betriebsratschulungen ,20 Jahre Anwaltserfahrung
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Schiessl Claudia ist jetzt online.

Vor zwei Tagen hat mein Arbeitgeber mir eine

Diese Antwort wurde bewertet:

Vor zwei Tagen hat mein Arbeitgeber mir eine betriebsbedingte Kündigung auf Grund des Auftragsrückgangs in Verbindung mit dem Coronavirus ausgesprochen, dies war auch in der Kündigung so beschrieben.
Letzte Woche wurde jedoch bereits über Kurzarbeit gesprochen und alles soweit in die Wege geleitet, dass die Firma ab 01.04 in die Kurzarbeit startet (Kurzarbeit natürlich auch wegen Corona und Auftragslage). Zur generellen Einführung der Kurzarbeit habe ich meine Einverständnis gegeben.

Im Betrieb selbst sind aktuell 15 Personen beschäftigt, bzw. ab kommenden Monat 14 Personen. Nach meinen Berechnungen (Teilzeit, Vollzeit usw.) Zählt das Unternehmen nicht als Kleinunternehmen.

Die Kündigung habe ich bereits per Einschreiben erhalten, aber noch nicht unterzeichnet.

Ist diese Kündigung gerechtfertigt, oder wäre es zu empfehlen eine Kündigungsschutzklage einzureichen und wie stünden meine Chancen in dieser Situation?

Die Wiederaufnahme des Jobs wäre für mich nicht der primäre Wunsch, jedoch hatte ich auf vielen Plattformen gelesen, dass in den meisten Fällen eine Ausgleichszahlung erwirkt werden kann.

Ich danke für Ihre Hilfe.

Sehr geehrter Ratsuchender,Vielen Dank ***** ***** freundliche Anfrage.Damit Sie Kündigungsschutz haben , d.h die Kündigung auf Sozialwidrigkeit überprüft werden kann braucht man 10,25 Vollzeitarbeitnehmer.Begeben Sie sich zur Rechtsantragsstelle des Arbeitsgerichts., wenn das der Fall ist .Machen Sie eine Kündigungsschutzklage.Denn der Arbeitgeber hat keine betrieblichen Gründe für die KündigungSie müssen die Kündigung nicht unterzeichnen , die ist auch so wirksamBitte versäumen Sie nicht die 3 Wochenfrist für die Klageerhebung
Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Hallo, Danke für die schnelle Antwort.Das heißt also, dass man den Coronavirus und den damit verbundenen Auftragsrückgang (was ja fast alle Unternehmen trifft) nicht als Begründung für eine Kündigung nenne darf?
Sehr geehrter Ratsuchender,Hier gibt es Kurzarbeit , um das abzufedern.Zudem muss ja auch eine Sozialauswahl getroffen werden
So einfach ist es also nichtAlso auf jeden Fall dagegen klagen
Schiessl Claudia und weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Ja genau, die Kurzarbeit war ja bereits besprochen worden und die Einverständnis dafür eingeholt. Deswegen finde ich es auch sehr wiedersprüchlich.Wie kann ich denn berechnen wie viele vollzeitbeschäftigte es sind, das wird ja nach Stunden pro Woche gelistet oder?