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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 32322
Erfahrung:  Erfahrung in der Bearbeitung arbeitsrechtlicher Mandate
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ra-huettemann ist jetzt online.

Da wir in der Gastronomie unseren Mini-Jobbern keine

Diese Antwort wurde bewertet:

Da wir in der Gastronomie unseren Mini-Jobbern keine Schichten anbieten können, möchten wir sie zum Ende des Monats "betriebsbedingt" kündigen. Die Frist ist hierfür natürlich zu kurz, heute ist ja schon der 25.03.
Alle die wir erreicht haben , sind damit einverstanden, da viele sich jetzt nach anderen Mini-Jobs, z.B. als Erntehelfer oder Kurierfahrer umschauen. Wenn niemand innerhalb von 3 Wochen widerspricht, bzw. zum Arbeitsgericht geht, ist die Kündigung dann wirksam, obwohl die Frist nicht eingehalten wurde - oder ist so eine Kündigung generell ungültig.
Wir würden den Wortlaut "...zum 31.03.2020, alternativ zum nächst möglichen Zeitpunkt kündigen" wählen.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

 

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

 

Die gesetzlichen Kündigungsfristen bestehen zum Schutz der Beschäftigten.

 

Wenn diese in Anbetracht der gegenwärtigen Krise ausdrücklich auf diesen Schutz verzichten, um flexibel zu sein und sich nach einer anderen Beschäftigung umzusehen, dann können Sie im Einvernehmen mit den AN auch die betriebsbedingte Kündigung zum 31.03.2020 aussprechen.

 

Eine solche Kündigung wäre dann auch wirksam.

 

Sollte die 3-wöchige Frist zur Erhebung der Kündigungsschutzklage gemäß § 4 KSchG abgelaufen sein, so wäre eine Kündigung sodann auch nicht mehr rechtlich angreifbar.

Haben Sie keine Nachfragen, dann geben Sie bitte Ihre Bewertung für die anwaltliche Beratung ab, indem Sie mit der Maus oben die Sterne (3-5 Sterne) anklicken, denn nur dann erhalte ich von dem Portalbetreiber die Vergütung für die Rechtsberatung.

 

Vielen Dank!

 

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Wäre sie auch nicht angreifbar, wenn ein MA nicht gefragt wurde, ob es OK für Ihn ist? Wenn er 3 Wochen nicht reagiert, wäre das dann rechtskräftig?

Nein, die von Ihnen angedachte Lösung ist nur umsetzbar, wenn sämtliche AN diese auch mittragen. Ohne die Zustimmung eines AN ist dies nicht machbar.

 

Wenn der betreffende AN allerdings die 3-Wochenfrist verstreichen lässt, so wäre die Kündigung dennoch wirksam, auch wenn sie nicht rechtens war.

 

Für Sie wäre dies letztlich aber ein hohes Wagnis, denn wenn er die Frist nicht verstreichen lässt, würde die Kündigung kassiert werden.

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Vielen Dank!

 

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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