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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 33120
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit im Zivilrecht
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Ich hab am 25.2.2020 eine ordentliche Kündigung erhalten

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich hab am 25.2.2020 eine ordentliche Kündigung erhalten aufgrund vieler falscher Informationen einer Hilfskraft die sich sehr gut mit der Leitung versteht. Ich bin Altenpflegerin...bin bis 31.3.freigestellt...nun hab ich erfahren das meine Einrichtungsleitung eine große Versammlung einberufen hat und die Kündigungsgründe öffentlich bekannt gegeben hat. Darf sie das?
JA: In welchem Bundesland leben Sie?
Customer: Sachsen-Anhalt
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: Nein..hab wieder ne neue Arbeitsstelle..will da auch nicht mehr hin..

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage: Was wirft man Ihnen konkret vor?

 

Sind Sie abgemahnt worden?

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Hans-Georg Schiessl Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Nein..ich habe keine Abmahnung erhalten..mir würde vorgeworfen das sich wohl Angehörige über mich beschwert haben..ich Unruhe in das Team gebracht habe..ich mich abwertend über einen Bewohner geäußert haben soll...das stimmt aber alles nicht..man wollte mich loswerden weil ich ..auch wenn das jetzt komisch klingt..schlauer als die pdl bin.und die Hilfskraft die das behauptet hat ne gute Freundin der pdl ist..die Einrichtungsleitung hat all die lügen öffentlich bekannt gegeben..

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

haben Sie vielen Dank für Ihre Nachricht.

 

Wenn nun der Arbeitgeber damit droht die Kündigungsgründe öffentlich bekannt zu geben, dann verstößt dies einmal gegen die Fürsorgepflicht die Ihnen gegenüber der Arbeitgeber hat und zum anderen verletzt der Arbeitgeber damit auch Ihr allgemeines Persönlichkeitsrecht.

 

Das bedeutet, Sie haben nach § 1004 BGB analog einen Anspruch auf Unterlassung gegen den Arbeitgeber, den Sie im Bedarfsfalle auch gerichtlich geltend machen können.

 

Im Übrigen war Ihre Kündigung auch rechtswidrig da bei diesen allgemeinen Vorwürfen Sie der Arbeitgeber vor einer Kündigung hätte abmahnen müssen (soweit Ihnen verhaltensbedingt gekündigt worden wäre).

 

 

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Hans-Georg Schiessl

 

Rechtsanwalt

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