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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 31184
Erfahrung:  Erfahrung in der Bearbeitung arbeitsrechtlicher Mandate
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Hallo, rheinland-pfalz, krankheitsbedingt soll ich bei

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo,
JA: In welchem Bundesland leben Sie?
Customer: rheinland-pfalz
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: krankheitsbedingt soll ich bei unserer Stadtverwaltung eine anderen Arbeitsplatz zugewiesen bekommen.Ich war vorher bei der Verkehrsüberwachung tätig und sollte jetzt eine Stelle als Hausverwalter im Job Center annehmen. Hierzu sollte ich allerdings von Gehaltsstufe E5 auf E4 herabgestuft werden. Dies habe ich aber nicht angenommen zumal es bei anderen Kollegen die wechselten nicht zu einer Änderung gekommen war.Bei der Stadtverwaltung bin ich seit Nov.2013 tätig aber seit April 2018 im Krankenstand und mittlerweile ausgesteuert. Muß ich beim Wechsel zu einem anderen Arbeitsplatz eine Gehaltsverschlechterung hinnehmen und kann ich gezwungen werden diesen anzunehmen?Mittlerweile bin ich auch Schwerbehinderten Gleichgestellt.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

 

zur abschließenden Bearbeitung Ihrer Anfrage benötige ich noch folgende Informationen: Können Sie denn als Folge Ihrer Erkrankung Ihre bisherige Tätigkeit in der Verkehrsüberwachung tatsächlich nicht mehr ausüben?

 

 

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Nein,dies wurde vom Arbeitsmedizinischem Dienst und Therapeuten festgestellt und attestiert

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung.

 

Unter diesen Umständen müssen Sie der Zuweisung eines anderen Arbeitsplatzes auch nicht zustimmen, denn wenn Sie nach wie vor in der Lage sind, Ihre arbeitsvertraglich geschuldeten Aufgaben zu erfüllen, so haben Sie auch einen fortbestehenden Anspruch auf Beschäftigung gemäß Ihrer Arbeitsplatzbeschreibung gegenüber Ihrem AG.

 

Abweichendes wäre nur dann anzunehmen, wenn Sie aus gesundheitlichen Gründen den Anforderungen Ihrer Tätigkeit nicht mehr genügen würden (daher meine Nachfrage), denn in diesem Fall könnte der AG eine personenbedingte Kündigung aussprechen, dürfte dies aber nicht, wenn eine alternative Beschäftigungsmöglichkeit besteht.

 

Unter den hier gegebenen Umständen können Sie daher darauf bestehen, weiterhin gemäß Ihrem Arbeitsvertrag beschäftigt zu werden!

Gern können Sie nachfragen ("Dem Experten antworten")! Geben Sie bitte andernfalls Ihre Bewertung für die anwaltliche Beratung ab, indem Sie mit der Maus oben die Sterne (3-5 Sterne) anklicken, denn nur dann erhalte ich von dem Portalbetreiber die Vergütung für die Beratung.

 

Vielen Dank!

 

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Oder habe ich Sie missverstanden, und Sie meinten, dass Sie die bsiherige Tätigkeit nicht mehr ausüben können?

Sollten Sie die Tätigkeit nicht mehr ausüben können, so wäre die Zuweisung der neuen Tätigkeit zur Meidung einer personenbedingten Kündigung zwar rechtens.

 

Nicht rechtens wäre allerdings die Einstufung in eine niedrigere Entgeltgruppe, denn wenn die von Ihnen erwähnten anderen Beschäftigten ebenfalls im Rahmen einer Neuzuweisung keine Gehaltseinbußen hinnehmen mussten, so gilt dies auch für Sie!

 

Der Gleichbehandlungsgrundsatz verpflichtet Ihren AG dann, auch Ihnen weiterhin Ihr arbeitsvertraglich vereinbartes Gehalt zu zahlen.

Gern können Sie nachfragen ("Dem Experten antworten")! Geben Sie bitte andernfalls Ihre Bewertung für die anwaltliche Beratung ab, indem Sie mit der Maus oben die Sterne (3-5 Sterne) anklicken, denn nur dann erhalte ich von dem Portalbetreiber die Vergütung für die Beratung.

 

Vielen Dank!

 

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Die bisherige Tätigkeit als Verkehrsüberwacher kann nicht mehr von mir ausgeführt werden,deshalb die Versetzung.Aber die mir Angebotene Stelle bei der Stadtverwaltung als Hausverwalter wäre mit einer Rückstufung meiner Gehaltsstufe von E5 auf E4 verbunden also mit Finanzieller Einbuße. Meine Frage ist ob es dem Arbeitgeber rechtlich zusteht meine Gehaltsstufe herabzusetzen .

Dann gilt meine letzte Antwort - hier noch einmal:

 

Sollten Sie die Tätigkeit nicht mehr ausüben können, so wäre die Zuweisung der neuen Tätigkeit zur Meidung einer personenbedingten Kündigung zwar rechtens.

 

Nicht rechtens wäre allerdings die Einstufung in eine niedrigere Entgeltgruppe, denn wenn die von Ihnen erwähnten anderen Beschäftigten ebenfalls im Rahmen einer Neuzuweisung keine Gehaltseinbußen hinnehmen mussten, so gilt dies auch für Sie!

 

Der Gleichbehandlungsgrundsatz verpflichtet Ihren AG dann, auch Ihnen weiterhin Ihr arbeitsvertraglich vereinbartes Gehalt zu zahlen.

 

Im Ergebnis kann und darf Ihr AG Ihr Gehalt daher nicht reduzieren!

Gern können Sie nachfragen ("Dem Experten antworten")! Geben Sie bitte andernfalls Ihre Bewertung für die anwaltliche Beratung ab, indem Sie mit der Maus oben die Sterne (3-5 Sterne) anklicken, denn nur dann erhalte ich von dem Portalbetreiber die Vergütung für die Beratung.

 

Vielen Dank!

 

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

ra-huettemann und weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.