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RA Traub
RA Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 13036
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
88853042
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RA Traub ist jetzt online.

Wir beschäftigen zwei Auszubildende im 3. Lehrjahr. Durch

Diese Antwort wurde bewertet:

Wir beschäftigen zwei Auszubildende im 3. Lehrjahr. Durch einen Zufall erhielten wir einen Einblick in die Skype-Nachrichten dieser zwei Auszubildenden, die sie während der Arbeitszeit austauschten. Unter anderem schrieb hier der eine Auszubildende dem anderen Auszubildenden: man solle doch einmal 1kg Hackfleisch auf den Tisch unserer Abteilungsleiterin werfen und unseren Agenturhund mit einschließen, dann gäbe es schöne Fotos.Ist dies ein Grund für eine fristlose Kündigung?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
es freut mich, dass Sie sich für die Nutzung von JustAnswer entschieden haben.
Ich bin Rechtsanwalt Dr. Traub und würde Ihnen gerne bei Ihrem Anliegen weiterhelfen.
Bitte erlauben Sie mir zur Vermeidung von Missverständnissen folgende Nachfrage:
Darf ich freundlich nachfragen, wie Sie Einblick in die Skype-Nachrichten erhalten haben?
Wünschen Sie vereinfachend eine telefonische Beratung, können Sie dies gern über den Premiumservice hinzubuchen. Ich vereinbare dann gerne einen Telefontermin mit Ihnen.
Vielen Dank.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Traub
-Rechtsanwalt-

 

Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Hallo Herr Dr. Traub - der Rechner des Mitarbeiters war am Abend noch eingeschaltet - ich wollte ihn ausschalten und sah das offene Skype-Fenster mit dem Nachrichtenverlauf.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Auf Grundlage des von Ihnen geschilderten Sachverhalts ist die Rechtslage wie folgt einzuschätzen:
Der beschriebene Chatverlauf stellt keinen fristlosen (und auch keinen ordentlichen) Kündigungsgrund dar.

Dies aus folgenden Gründen.

Auszubildende sind in der Regel "unkündbar", es sei denn diese Begehen eine schwere Verfehlung in Form von strafbaren Handlungen, sittenwidrigen Schädigungen etc.

Sodann wägt ein Arbeitsgericht das Interesse des Azubi an dem Abschluss der Ausbildung und das Interesse des AG an einer Aufhebung ab.

Vorliegend befinden die Azubi sich bereits im 3.ten Lehrjahr, was wegen des anstehenden Abschlusses noch einen besonderen Schutz begründet.

Weiter ist der Dialog nicht strafbar. Mehr oder weniger handelt es sich um einen "Teenager-Scherz".

Prägnanter ist jedoch noch, dass die Unterhaltung "geschlossen" zwischen den beiden Azubi erfolgte und die Unterhaltung nicht für einen Dritten bestimmt war. Somit stellt sich zusätzlich zu den vorgenannten Hürden die Frage der Verwertbarkeit als Beweis.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragen stehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung. Sofern der Wunsch nach einem Telefonat besteht, können Sie dies gern über den Telefon-Premium-Service anfordern.
Über eine positive Bewertung Ihrerseits (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen.
Selbstverständlich können Sie auch nach der Abgabe einer positiven Bewertung noch nachfragen.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Traub
-Rechtsanwalt-

 

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