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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 31119
Erfahrung:  Erfahrung in der Bearbeitung arbeitsrechtlicher Mandate
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Arbeitsrecht Assistentin: Vielen. Können Sie mir noch ein

Diese Antwort wurde bewertet:

Arbeitsrecht
Assistentin: Vielen Dank. Können Sie mir noch ein paar weitere Informationen geben, damit ich den passenden Experten für Sie finden kann?
Kunde: ich habe einen arbeitsvertrag unterschrieben und sofort gekündigt, jetzt will der vermeintliche arbeitgeber das ich trotzdem anfnage am 01.02. sonst würden auf mich schadenersatzansprüche in höhe 10.000 usw. auf mich zukommen

 

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

 

zur abschließenden Bearbeitung Ihrer Anfrage benötige ich noch folgende Informationen: Wie begründet er denn die Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen in dieser Größenordnung?

 

Gern können wir Ihr Anliegen im Rahmen des Premium Service auch im persönlichen Gespräch ausführlich telefonisch erörtern, sofern Sie dies wünschen.

 

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Haben Sie meine Nachfrage erhalten?

Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
seine email: Wir haben Sie fest eingeplant und rechnen fest mit Ihnen. Wir benötigen Sie dringend, und müssten bei Nichterscheinen zum ersten Arbeitstag ihre Arbeitskraft durch eine Fremdfirma ersetzen. Wir haben momentan zwei Angebote von 55 EUR und 95 EUR je Stunde. Im schlimmsten Fall, was ich nicht hoffe, und sie einfach nicht kommen, müssten wir Ihnen diese Kosten leider in Rechnung stellen.
Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
kann leider im moment nicht telefonieren


Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

 

 

Die Ihnen angedrohte Schadensersatzforderung ist nicht nachvollziebar.

 

 

Sofern der AG diese auf eine entspreechende Vertragsstrafenregelung in dem Arbeitsvertrag stützen sollte, so wäre diese Regelung gemäß § 307 BGB nach der Rechtsprechung unwirksam, denn diese würde Sie unangemessen benachteiligen.

 

 

Eine solche Vertragsstrafenregelung für den Fall der Nichtaufnahme der Arbeit kann zwar grundsätzlich arbeitsvertraglich vereinbart werden.

 

 

Nach der Rechtsprechnung ist die Höhe der zu zahlenden Vertragsstrafe jedoch begrenzt: Eine Vertragsstrafe, die höher ist als die arbeitsvertraglich vereinbarte Vergütung, ist unwirksam.

 

Wenn nun der AG Ihnen für den Fall des Nichtantritts der Stelle die Kosten für die Beschaffung einer Ersatzkraft in Rechnung stellen will, so ist die Höhe der Schadensersatzforderung rechtlich ebenfalls nicht haltbar: Zwar kann er Ihnen grundsätzlich die Kosten der Ersatzpersonalbeschaffung in Rechnung stellen. Er muss sich aber hierbei den ersparten Lohn schadensmindernd anrechnen lassen, den er Ihnen ja gar nicht mehr zahlen muss.

 

Er könnte daher in keinem Fall eine Summe von 10.000 € als Schadensersatz geltend machen!

Gern können Sie nachfragen ("Dem Experten antworten")! Geben Sie bitte andernfalls Ihre Bewertung für die anwaltliche Beratung ab, indem Sie mit der Maus oben die Sterne (3-5 Sterne) anklicken, denn nur dann erhalte ich von dem Portalbetreiber die Vergütung für die Beratung.

 

Vielen Dank!

 

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

ra-huettemann und weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.