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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 32052
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit im Zivilrecht
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Als Geschäftsführer eines mittelständischen Unternehmens

Diese Antwort wurde bewertet:

Als Geschäftsführer eines mittelständischen Unternehmens habe ich ein Schreiben von einem Anwalt erhalten sowie ein Ladung zu Gericht. Eine Mitarbeiterin die gekündigt hatte, möchte Urlaubstage sowie Überstunden ausbezahlt bekommen.Im Schreiben wird darauf verwiesen, dass dies mehrfach angemahnt wurde und abgelehnt wurde womit die Klage geboten ist.Das trifft nur leider nicht zu, bei uns wurde nichts angemahnt und auch nichts abgelehnt.Wie gehen wir jetzt vor?

Sehr geehter Ratsuchender,

 

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

 

Ich gehe davon aus, dass Sie die Ladung zu einer Güteverhandlung erhalten haben. In diesem Falle können Sie die Frage der Abgeltung von Urlaub und Überstunden in der Güteverhandlung klären und gegebenenfalls eine Vereinbarung schließen

 

Auch wenn die Behauptung des Arbeitnehmers falsch ist und Sie gerade nicht angemahnt wurden und die Forderung auch nicht abgelehnt haben, spielt dies im Arbeitsgerichtlichen Verfahren keine Rolle, da hier grundsätzlich jede Partei ihre eigenen Kosten trägt. Das bedeutet, selbst wenn Sie angemahnt worden wären und den Einspruch abgelehnt hätten, müssten Sie nicht die Anwaltskosten des Gegners zahlen.

 

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 24 Tagen.
Ja es ist eine Einladung "zur Güteverhandlung sowie weiteren Verhandlung des Rechtsstreits vor dem Arbeitsgericht"

Die Abreitnehmerin hat vom Unternehmen ein Anwesenheitsprämie erhalten die ihr eigentlich nicht zusteht. Mit dieser Prämie die wir versehntlich schon in Form von Gutschein bezahlt haben, wollten wir eigentlich den Rest verrechnen. Muss ich in dem Fall Einspruch erheben? Kann ich auch einfach zahlen und die Sache ist vom Tisch?

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

einfach Zahlen sollten Sie nicht. Sie sollten dem Gericht in jedem Falle schriftlich oder in der Güteverhandlung mitteilen, ob und inwieweit Sie den Anspruch des Arbeitnehmers für berechtigt halten und in welche Höhe Sie zahlen werden (also den Anspruch anerkennen).

 

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 24 Tagen.
Danke Herr Schiessl,

kann ich einfach den Betrag zahlen den ich meine der rauskommt wenn man die Anwesenheitsprämie mit Urlaub und Überstunden verrechnet und dies Gericht und Anwalt mitteile?

Muss ich Überstunden unbedingt ausbezahlen?

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

wenn Sie zahlen dann sollten Sie dies in jedem Falle vorab dem Gericht mitteilen. Nicht dass ein Urteil gegen Sie ergeht und Sie dann zweimal zagken müssen.

 

Die Überstunden müssen Sie dann ausbezahlen, wenn die Überstunden entweder erforderlich waren oder von Ihnen angeorndet wurden. Beides muss der Arbeitgeber beweisen.

 

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

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Soweit Sie keine weiteren Fragen haben, würde ich mich über eine positive Bewertrung sehr freuen!

RASchiessl und 2 weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.