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Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 5218
Erfahrung:  Lanjährige praktische Tätigkeit als Rechtsanwalt
36252690
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Rechtsanwalt Krüger ist jetzt online.

Wir haben einen Mitarbeiter, der bei uns auf Teilzeit

Diese Antwort wurde bewertet:

Wir haben einen Mitarbeiter, der bei uns auf Teilzeit arbeitet. Er ist hauptsächlich mit der Pflege seines kranken Vaters beschäftigt. Daher kann er auch oft nicht zu den Terminen arbeiten, zu denen Arbeit für Ihn als Koch vorhanden wäre. Daher kommt es dazu, das er in manchen Monaten kaum, bis gar nicht zu beschäftigen ist.
Wie verhält sich das mit der Teilzeit? Wie viele Std. müsste er mind. ableisten, damit die Krankenversicherung bezahlt werden kann? Wie regelt man das Vertraglich?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r)!

Besten Dank für Ihre Frage, zu der ich Ihnen gerne Auskunft gebe wie folgt.

Ich bin nicht sicher, ob ich Ihr Anliegen verstanden habe.

Die Krankenversicherungspflicht ist nicht an die Anzahl der gearbeiteten Stunden gebunden. Entscheidend ist, dass der Koch bei Ihnen in einem abhängigen Beschäftigungsverhältnis steht. Ihr Koch darf nur nicht als Minijobber gemeldet sein. Für solche geringfügigen Beschäftigungsverhältnisse besteht kein Krankenversicherungsschutz. Der Arbeitgeber zahlt dann eine Pauschale für die Sozialabgaben. Sonst bemessen sich die Sozialabgaben am monatlichen Gehalt, das gezahlt wird. Und letzteres ist bei Ihrem Koch der Fall.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Was ist denn die Mindestanzahl an Stunden, die vertraglich vereinbart werden muss? Und angenommen, es wären 10h/Woche = 43,3h/Monat und er hat in diesem Monat keine Zeit, wegen der Pflege seines Vaters, dann müssten wir ja trotzdem die 43,3h ausbezahlen? Oder kann man das mit unbezahltem Urlaub regeln? Ich möchte am Ende nicht, dass wir uns verpflichten, eine gewisse Stundenmenge auszuzahlen, obwohl der MA zu den Ihm angebotenen Arbeitszeiten nicht arbeiten konnte/wollte.

Danke für Ihre Rückmeldung.

Grundsätzlich müssen die arbeitsvertraglich vereinbarten Stunden gezahlt werden. Es liegt in der Risikospähre des Arbeitgebers, wenn er nicht genug Arbeit für diese Stunden hat. Das gilt aber nicht, wenn der Arbeitgeber aus persönlichen Gründen nicht arbeiten will oder kann. In dieser Zeit hat er keinen Anspruch auf Bezahlung, weil er seine Arbeitskraft gar nicht anbietet.

Im speziellen Fall Ihres Koches gilt das Pflegezeitgesetz. Dort ist geregelt, dass ein Arbeitnehmer sich kurzzeitig oder auch länger für die Zeit der Pflege eines Angehörigen von der Arbeit freistellen lassen kann. Ein Anspruch auf Vergütung besteht in dieser Zeit nicht. Der Arbeitnehmer hat aber möglicherweise Anspruch Pflegeunterstützungsgeld.

Der Arbeitnehmer müsste sagen, welche Form der unterschiedlichen Freistellungen er wählt.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Wie viele Stunden müssen denn mindestens arbeitsvertraglich vereinbart werden? Oder gibt es keine Untergrenze? Das würde ja bedeuten, dass man Arbeitsverträge mit NULL Stunden abschließen könnte. Wie würde denn in diesem Fall die Krankenkasse bezahlt werden?

Die Krankenversicherungspflicht wird nicht an einer Mindestzahl zu leistender Arbeitsstunden festgemacht. Der Beschäftigte muss aber ein monatliches Einkommen von mehr als 450 Euro erzielen.

Wie kann ich noch helfen, besteht weiterer Klärungsbedarf?

Gerne stehe ich für Rückfragen zur Verfügung.

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