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Schiessl Claudia
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 18985
Erfahrung:  Fachanwältin für Arbeitsrecht seit 2007, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch,Vertretung von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Betriebsräten, Betriebsratschulungen ,20 Jahre Anwaltserfahrung
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Schiessl Claudia ist jetzt online.

Sehr geehrte Rechtsanwälte, bitte senden Sie mir. ein Ich

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Rechtsanwälte,
bitte senden Sie mir. ein
Ich bin seit 22 Jahren in einer Firma (Metallindustrie) in der Produktion tätig.
Davon 18 Jahre als Qualitätsfachkraft. Die letzten 8 Jahre davon in Teilzeit (nach der Elternzeit)
In meinem Arbeitsvertrag für Teilzeit steht nicht die Aufgabenbezeichnung,nur die Abteilung für die ich arbeite. Ich habe eine höhere Lohngruppe als die Mitarbeiter am Band in der Produktion.
Nun will mich mein Chef wieder zurück in die Produktion versetzen (an das Fließband), da er meinen Arbeisplatz für eine Kollegin braucht, deren Arbeitsplatz wegen Ratiomaßnahmen wegfällt. Diese würde meinen Arbeitsplatz in Vollzeit erhalten. Ich soll zurück auf einen weniger wertigen Arbeitsplatz (Akkordarbeit) und eine niedrigere Lohngruppe bekommen.
Darf mein Chef das einfach so entscheiden, oder kann ich mich dagen wehren?
Danke ***** *****
- Gesendet über EBS-Kontaktformular.
JA: Ich verstehe. Bitte nennen Sie mir Ihr Bundesland.
Customer: Bayern
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Anwalt wissen sollte?
Customer: Im moment nicht
Sehr geehrter Ratsuchende, vielen Dank ***** ***** freundliche Anfrage. Ich bin Rechtsanwälten Schießl, Fachanwältin für Arbeitsrecht mit mehr als 25 Jahren Anwaltserfahrung.Bitte haben Sie einen Augenblick Geduld bis ich ihre Frage beantworte
Das Bundesarbeitsgericht hat entschieden, dass es für die Frage, an welchem Arbeitsplatz der Arbeitgeber den Arbeitnehmer einsetzen kann alleine darauf ankommt, was im Arbeitsvertrag vereinbart wurde. Steht im Arbeitsvertrag nichts so sind sie also innerhalb der Abteilung einsetzbar.Allerdings ist es nach Paragraf 4 des Teilzeit- und Befristungagesetzes verboten, jemandem wegen der Teilzeit zu benachteiligen.Darauf können Sie sich berufenWenn Ihr Gehalt zudem fest im Arbeitsvertrag vereinbart ist, so haben Sie einen Anspruch auf das alte Gehalt.Ich meine, dass trotz des weitreichenden Weisungsrechts dem Handeln des Arbeitgebers hier Grenzen gesetzt sind. Denn ihr Arbeitsplatz ist wirklich weniger fertig, zudem müssen Sie Akkordarbeit machen. Wenn dies im Arbeitsvertrag nicht vereinbart ist, sehe ich das hier als nicht zulässig an.Wenden Sie sich unbedingt an den Betriebsrat, Sie können dem Arbeitgeber auch anbieten, Vollzeit zu gehen und dann diese Arbeit, die die Kollegen bekommen soll zu erledigen.
Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
Hallo, leider kann ich nicht in Vollzeit.
Ich muss nur gehen weil ich Teilzeit arbeite..also werde ich benachteiligt.
Was wenn der Betriebsrat zustimmt?
Habe ich dann überhaupt keine chance?
Sehr geehrter Ratsuchender,Der Betriebsrat muss eine Versetzung als personelle Einzelmaßnahme zustimmen. Sie haben schon eine Chance, den Akkordarbeit ist eine Arbeit, die mit ihrer derzeitigen Tätigkeit nicht gleichwertig ist.Sie werden deswegen benachteiligt weil sie nur Teilzeit arbeiten können. Das ist eine mittelbare Frauen Diskriminierung, weil es Frauen sind, die Teilzeit arbeitenSie haben schon eine Chance, wenn sie über die Diskriminierungsschiene gehen.
Zudem gibt es eine Entscheidung des europäischen Gerichtshofs, wonach Frauen, die nach der Elternzeit wieder arbeiten nicht benachteiligt werden dürfen
Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
Braucht mein chef die zustimmung vom betriebsrat überhaupt? Im arbeitsvertrag steht ja nur die abteilung, die ändert sich ja nicht. Somit kann er innerhalb der Abeilung mit mir machen was er will??
Ich werde auf alle fälle den betriebsrat kontaktiere und wenn der mir nicht hilft brauche ich einen anwalt, oder?
Geehrter Ratsuchende, er braucht sie für eine Versetzung. Wenn Sie innerhalb der Abteilung versetzt werden, dann benötigt er die Zustimmung nicht. Trotzdem ist der Betriebsrat dazu da, Ihnen zu helfen.
Wie gesagt ist ein ganz heißer Tipp die Diskriminierung.Wenn ich helfen konnte bitte ich höflich um positive Bewertung und wünsche Ihnen einen schönen Sonntag.
Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
Ich werde sie natürlich bewerten :)
Vielen Dank! Dann würde ich höflich bitten auf 3-5 Sterne zu klicken. So bewerten Sie mich
Schiessl Claudia und 2 weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.