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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 29732
Erfahrung:  Erfahrung in der Bearbeitung arbeitsrechtlicher Mandate
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Guten Tag. Ich arbeite NRW als Regierungsinspektorin auf

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag. Ich arbeite im Land NRW als Regierungsinspektorin auf Probe. Vor kurzem habe ich einen Laufbahnwechsel durchgeführt, zu dem auch das ableisten einer 10 Monatigen Erprobungszeit Gehört. Diese Erprobungszeit wurde mir durch andere Tätigkeiten im öffentlichen Dienst angerechnet. Die 10 Monate wurden aber nicht zu meiner Probezeit addiert. Ist dies rechtmäßig? Kann die Erprobungszeit nicht auf die Probezeit abgerechnet werden?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass dies rechtlich nicht zu beanstanden ist, denn die maßgeblichen dienstrechtlichen Bestimmungen differenzieren zwischen Erprobungszeit und Probzeit, wie Sie exemplarisch etwa dem § 7 LVO NW entnehmen können:

http://www.lexsoft.de/cgi-bin/lexsoft/justizportal_nrw.cgi?xid=7609070,8

Ihre 10-monatige Erprobungszeit muss daher leider auch nicht Ihrer Probezeit hinzugerechnet werden.

Ich bedaure außerordentlich, Ihnen keinen angenehmere Mitteilung übermitteln zu können, aber ich bin als Rechtsanwalt verpflichtet, Ihnen die Rechtslage wahrheitsgemäß darzustellen.

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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Vielen lieben Dank. Sie sagen die Erprobungszeit „muss“ nicht auf die Probezeit abgerechnet werden. Besteht da ein Ermessensspielraum?

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

Ja, völlig richtig: Der Dienstherr hat Ermessen, das er auch dahin gehend ausüben kann, die Erprobungszeit der Probezeit hinzuzuaddieren.

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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Sind denn noch Fragen offen geblieben? Gibt es (technische) Probleme bei der Abgabe der Bewertung?

ra-huettemann und 2 weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.

Vielen Dank.