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RA Traub
RA Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 11809
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
88853042
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RA Traub ist jetzt online.

Ich arbeite in einer kirchlichen Einrichtung für Menschen

Diese Antwort wurde bewertet:

ich arbeite in einer kirchlichen Einrichtung für Menschen mit Behinderungen, seit fünf Jahren mit einer 33 Std Stelle, mich belastet diese Arbeit psychisch schwer.

Ich war bereits von November letzten Jahres bis Juni diesen Jahres krank wegen der psychischen Belastung.

Nun habe ich einen neuen Arbeitsplatz gefunden, mit 20 Std. die Woche und könnte dort sofort anfangen. ich habe jedoch eine Kündigungsfrist von 3 Monaten und mein jetziger Arbeitgeber will mich nicht vorher gehen lassen. Ich hatte um einen Aufhebungsvertrag gebeten.

Nun meine Frage, was kann ich tun?

Mit freundlichen Grüßen

Anfang des Jahres bin ich aus der Kirche ausgetreten, da uns mitgeteilt wurde, das eine Kirchenzugehörigkeit nicht mehr zwingend notwendig sei. Ich erhielt dann innerhalb von zwei Tagen eine Kündigungsandrohung wenn ich nicht innerhalb von elf Tagen wieder eintrete, diese bekam ich in dem Zeitraum als ich krank.

Die Kündigungsandrohung wurde dann aber zurück genommen.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer. Auf Grundlage des von Ihnen geschilderten Sachverhalts ist die Rechtslage wie folgt einzuschätzen:
Auch im Arbeitsrecht gilt der Grundsatz, dass geschlossene Verträge zu erfüllen sind.

Dies bedeutet, dass auch die vereinbarten Kündigungsfristen einzuhalten sind. Ansonsten machen Sie sich schadensersatzpflichtig.

Worin allerdings der Schaden liegt, wenn Sie vorzeitig nicht mehr Ihrer Arbeit beim aktuellen Arbeitgeber nachgehen, müsste geprüft werden.

Somit haben Sie (leider) nur folgende Möglichkeiten.

Einhaltung der Kündigungsfrist und Beginn der Arbeit beim neuen AG in 3 Monaten.

Oder:

Nichterscheinen beim alten AG trotz laufendem Arbeitsverhältnis und Beginn beim neuen AG. Hier kann jedoch - wie ausgeführt - eine Schadensersatzpflicht entstehen.

Ein Aufhebungsvertrag (als weitere Möglichkeit) wird vom AG abgelehnt.
Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragen stehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung. Sofern der Wunsch nach einem Telefonat besteht, können Sie dies gern über den Telefon-Premium-Service anfordern.
Über eine positive Bewertung Ihrerseits (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen.
Selbstverständlich können Sie auch nach der Abgabe einer positiven Bewertung noch nachfragen.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Traub
-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 24 Tagen.
Eine Schadensersatzpflicht kann ich mir nicht leisten, doch zum einen setze ich die Chance auf ein neues Arbeitsverhältnis, was mich gesundheitlich weitaus weniger belastet, aufs Spiel und gleichzeitig meine psychische Gesundheit.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),ich verstehe Sie. Allerdings kann ich Ihnen nur die bestehende Rechtslage darstellen.Sie könnten eine vorzeitige Kündigung ggf. wegen Krankheit erwirken, aber dann könnten Sie nicht beim neue AG beginnen.Mit freundlichen GrüßenDr. Traub-Rechtsanwalt-

Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),
ich hoffe, ich konnte Sie bei der Lösung Ihres Problems unterstützen.
Über ein Feedback in Form einer positiven Bewertung, die Sie sehr schnell und einfach über die Bewertungssterne (3-5 Sterne) abgeben können, würde ich mich sehr freuen.
Sollten Sie noch Hilfe zu dieser Problemstellung benötigen, zögern Sie nicht, weitere kostenlose Nachfragen zu stellen. Setzen Sie dazu bitte den bisherigen Frageverlauf mittels der TextBox ganz unten einfach fort.
Mit vielem Dank für Ihre Nutzung von JustAnswer.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Traub
-Rechtsanwalt-

RA Traub und weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.