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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 31460
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit im Zivilrecht
32916861
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Bei einem nachträglich bekannt gewordenen groben Verstoss

Diese Antwort wurde bewertet:

Bei einem nachträglich bekannt gewordenen groben Verstoss gegen Arbeitsanweisungen im Rahmen einer kurzfristigen Beschäftigung (Deutschland, Anweisung als Anlage Vertragsbestandteil), welche Sanktionsmöglichkeiten hat der Arbeitgeber? Die Arbeitsanweisung legt für diesen Verstoss nur fest, dass man sofort und ohne Bezahlung die Arbeitsstelle verlassen muss. Aufgrund der erst nachträglichen Kenntnisnahme wurde die Arbeitszeit aber noch voll geleistet.

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage. Mein Name ist Hans-Georg Schiessl, ich bin seit über 22 Jahren als Anwalt tätig-

Können Sie mir die Arbeitsanweisung hier im Wortlaut wiedergeben?

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Hallo Herr Schiessl,nein, dies möchte ich aus diversen Gründen nicht. Ich kann nur soviel darlegen, dass dort konkret stand, was ein Mitarbeiter im Außeneinsatz nicht darf und hinterher kam heraus, dass genau dies geschehen ist und nunmehr ein schlechtes Licht auf das eigene Unternehmen wirft.

Sehr geehrter Ratsuchender,

kein Problem. Wenn die Arbeitsanweisung festlegen, dass der Arbeitnehmer die Arbeitsstelle sofort und ohne Bezahlung verlassen muss, dann gilt dies natürlich erst dann wenn dem Arbeitnehmer der Verstoß gegen die arbeitsvertraglichen Pflichten auch mitgeteilt wurde.

Wenn er kenntnislos weitergearbeitet hat, dann ist dem Arbeitgeber insoweit ein Vorteil entstanden der ausgeglichen werden muss. Bis dahin hat der Mitarbeiter also in jedem Falle einen Anspruch auf Entlohnung.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Dem nach verstehe ich Sie richtig, dass keine Konsequenzen möglich sind?

Sehr geehrter Ratsuchender,

im Hinblick auf die geleistete Arbeit nein. Hier muss der Arbeitgeber den Lohn ausbezahlen.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

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