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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 29398
Erfahrung:  Erfahrung in der Bearbeitung arbeitsrechtlicher Mandate
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Gibt es Formvorschriften für eine Sachverhaltsaufklärung

Diese Antwort wurde bewertet:

gibt es Formvorschriften für eine Sachverhaltsaufklärung durch den Arbeitgeber
JA: Ich verstehe. Bitte nennen Sie mir Ihr Bundesland.
Customer: Baden-Württemberg
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Anwalt wissen sollte?
Customer: es werden Vorwürfe einer Kollegin gegen einen anderen Kollegen erhoben

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

können Sie den Sachverhalt bitte etwas näher darstellen?

Gern können wir Ihr Anliegen auch im persönlichen Gespräch telefonisch erörtern, sofern Sie dies wünschen.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 7 Tagen.
Ohne Angabe von Gründen wurde der Kollege zu einer Sachverhaltsklärung zur Personalabteilung zitiert. Dort wurden ihm u.a. auch nicht zutreffende Beschuldigungen einer Kollegin vorgeworfen (Stalking / Belästigung).
Der Kollege kannte die Vorwürfe nicht, konnte sich nicht vorbereiten und auch keinen Dritten zuziehen.
Die Personaler waren zu zweit und kannten die detaillierten Vorwürfe der Kollegin und befragten den Kollegen, der die Details der teils Monate zurückliegenden Schilderungen der Kollegin nicht mehr im Detail.
Es hat sich im Nachhinein u.a. herausgestellt, dass die Kollegin nachweislich gelogen haben muss.
Daher die Frage ob es Formvorschriften gibt die die Personaler verletzt haben ? oder wie der Kollege sich gegen die falsche Vorwürfe jetzt am besten zur wehr gesetzt.

Vielen Dank.

Ich werde Ihnen hier in enigen Minuten eine Antwort einstellen.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Vielen Dank für Ihre Geduld.

Das Vorgehen der Vorgesetzten ist rechtlich nicht zulässig gewesen.

Sofern einem AN - wie hier Ihrem Kollegen - eine arbeitsvertragliche Pflichtverletzung zur Last gelegt wird, ist der AG verpflichtet, den zugrunde liegenden Sachverhalt maximal aufzuklären, bevor eine arbeitsrechtliche Sanktion (etwa Abmahnung) ausgesprochen werden darf.

Das bedeutet, dass der AG nicht nur den betroffenen AN selbst Gelegenheit geben muss, die gegen ihn erhobenen Vorwürfe zu entkräften, sondern der AG hat auch andere Mitarbeiter als mögliche Zeugen zu befragen.

Eine Sanktionsmaßnahme auf reiner Verdachtsbasis ist daher von vornherein unzulässig und von dem AN nicht hinzunehmen.

Sollte daher gegen den Kollegen eine Sanktionsmaßnahme ausgesprochen worden sein, so wäre diese unrechtmäßig!

Gegen die falschen Vorwürfe kann der Kollege sich im Übrigen auch unmittelbar dadurch wehren, dass er die Mitarbeiterin gerichtlich auf Unterlassung nimmt. Paralell hierzu kann er eine Strafanzeige wegen übler Nachrede (§ 186 StGB) oder Verleumdung (§ 187 StGB) erstatten.

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Nach erfolgter Bewertung können Sie jederzeit nachfragen!

Gern können wir Ihr Anliegen auch telefonisch erörtern, sofern Sie dies wünschen.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

ra-huettemann und 2 weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.