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RA Traub
RA Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 11550
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
88853042
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RA Traub ist jetzt online.

Ich hätte zum 1.10 ein Jobangebot. Ich bin davon

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich hätte zum 1.10 ein Jobangebot.
Ich bin davon ausgegangen, das meine Kündigungsfrist 6 Wochen zum Quartalsende sind.
In meinem Vertrag steht, das die gesetzlich verlängerte Kündigungsfrist für dem Arbeitgeber auch für den Arbeitnehmer gilt. Da ich 20 Jahre in der Firma bin, wären das 7 Monate, richtig?Ob der Arbeitgeber auf einen Aufhebungsvertrag eingeht, weiß ich nicht.Soll ich versuchen, dem Arbeitgeber eine Kündigung zum 30.9 hinzulegen?
Falls er die Kündigung zum 30.9 unterschreibt, bin ich dann im Recht, falls er später merkt, dass ich eine viel längere Kündigungsfrist gehabt hätte?
Mache ich mich strafbar, wenn ich ein falsches Datum angebe?
Vielen Dsnk

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer. Auf Grundlage des von Ihnen geschilderten Sachverhalts ist die Rechtslage wie folgt einzuschätzen:

Ja, es ist korrekt, dass bei einer entsprechenden Koppelungsklausel für beide Seiten die Kündigungsfristen nach § 622 Abs. 2 BGB gelten (sowohl AG als auch AN).

Im Arbeitsrecht gilt aber der Grundsatz der Vertragsfreiheit.

D. h. Sie können sich jederzeit mit dem AG durch einen Aufhebungsvertrag über das Ende des Arbeitsverhältnisses einigen.

Weiter können Sie dem AG eine Kündigung zum 30.9. vorlegen. Wenn der AG diese akzeptiert und bestätigt, ist die Kündigung anerkannt. Dann können Sie zu diesem Zeitpunkt ausscheiden.

Ansonsten müssten Sie über einen Aufhebungsvertrag versuchen, zu diesem Zeitpunkt auszuscheiden.

Arbeitgeber zeigen sich hier häufig kompromissbereit wenn ein AN das Unternehmen verlassen will.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragen stehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung. Sofern der Wunsch nach einem Telefonat besteht, können Sie dies gern über den Telefon-Premium-Service anfordern.

Über eine positive Bewertung Ihrerseits (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen.

Selbstverständlich können Sie auch nach der Abgabe einer positiven Bewertung noch nachfragen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Vielen Dank, ***** ***** er die Kündigung zum 30.9 unterschreibt, und später feststellt, dass ich eigentlich eine 7-monatige Kündigungsfrist gehabt hätte, kann er nichts mehr machen? Die Kündigung ist dann zum 30.9 wirksam?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

ja, das ist korrekt. Allerdings darf nicht nur der Empfang bestätigt werden, sondern dem Sinn nach beispielsweise

"hiermit bestätige ich die Kündigung von Herrn DX zum 30.9."

Dann dies diese wirksam.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

RA Traub und weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Vielen Dank,
Ich bin in einer Filiale (Apotheke) angestellt. Der Arbeitsvertrag läuft auch auf die Filiale. Muss die Kündigung an die Adresse der Filiale oder an die Hauptapotheke?
Die Bestätigung der Kündigung muss die auf ein Briefpapier der Apotheke oder könnte ich eine Bestätigung ohne Briefkopf schon vorbereiten?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

gerne.

Die Kündigung bedarf keiner konkreten Form. Sie kann auf normalem weisen Papier erfolgen und muss nur dem AG zugehen.

Dies kann beim direkten Vorgesetzten, der Filiale oder dem Hauptsitz erfolgen (Wichtig als Einschreiben dass ein Nachweis besteht oder gegen Empfang).

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-