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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 29455
Erfahrung:  Erfahrung in der Bearbeitung arbeitsrechtlicher Mandate
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Guten Abend, gestern habe ich in der Probezeit meine

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Abend, gestern habe ich in der Probezeit meine Kündigung erfahren. Soweit kein Problem, da ich mir eh etwas anderes suchen wollte. Mein Arbeitgeber hat mir sozusagen 15d Urlaub erteilt, welche ich nicht haben wollte. Leider wurde ich vor den Urlaub krank, natürlich sehr ungünstig, aber leider nicht zu ändern. Anweisung war dann gleich Krankschreibunggleich bis an den Urlaub ( insgesamt 8 arbeitstage) zu machen und anschließend den Urlaub zu nehmen. Jetzt hat sich aus der ersten Krankheit eine weitere entwickelt, so dass ich mich im Urlaub nochmalig krank melden musste. Als ich nun gestern in die Praxis kam, erhielt ich meine Kündigung, angefertigt von einem RA mit der Auflage bis zum Ende des AV Urlaub und Überstunden zu nehmen. Jetzt mein Problem... Ich habe keinen Urlaubs Anspruch mehr uns auch keine Überstunden. Und den Urlaubsschein konnte ich auch vorher nicht unzerschreiben. Wie verhalte ich mich jetzt? Rein theoretisch, bin ich jetzt unentgeltlich freigestellt und ja sozusagen unentschuldigt der Arbeit fern geblieben, was mache ich jetzt? Kleine Arztpraxis aus Mutter als Arzt und Tochter als MFA? Dann würde ich ja für einen Monat kein Geld bekommen? Vielen Dank ***** ***** für ihre Mühe.
Assistentin: Vielen Dank. Können Sie mir noch ein paar weitere Informationen geben, damit ich den passenden Experten für Sie finden kann?
Kunde: Ja gerne welche genau?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Wenn Sie erkrankungsbedingt arbeitsunfähig geschrieben sind, so sind Sie rechtlich überhaupt nicht verpflichtet, Urlaub zu nehmen, denn dann sind Sie krankgeschrieben.

Während einer Krankschreibung besteht gegenüber dem AG ein gesetzlicher Anspruch auf Lohnfortzahlung, und dieser Anspruch bliebe Ihnen auch erhalten bis zum Ende der Kündigungsfrist, wenn Sie bis dahin nicht wieder genesen sollten.

Der AG ist des Weiteren auch nicht berechtigt, Ihren Urlaub mit den Tagen der AU zu verrechnen oder Urlaubstage in Abzug zu bringen. Vielmehr bleiben Ihnen diese Urlaubstage erhalten, und wenn Sie Ihren (Rest)Urlaub bis zum Ende des Arbeitsverhältnisses nicht mehr sollten nehmen können, so haben Sie gemäß § 7 Absatz 4 BUrlG einen Anspruch auf Urlaubsabgeltung gegenüber Ihrem AG.

Nehmen Sie bitte Ihre Bewertung vor, indem Sie oben die Bewertungsterne (=3-5 Sterne) anklicken, wenn Sie keine Nachfrage haben ("Dem Experten antworten"), denn nur dann zahlt JustAnswer die Vergütung für die anwaltliche Beratung an mich aus.

Nach erfolgter Bewertung können Sie jederzeit nachfragen!

Gern können wir Ihr Anliegen auch telefonisch erörtern, sofern Sie dies wünschen.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Sind denn nun noch Fragen offen geblieben? Gibt es (technische) Probleme bei der Abgabe der Bewertung?

Mir wird angezeigt, dass Sie die Antwort erneut eingesehen haben - haben Sie denn noch Nachfragen, die ich vielleicht nicht erhalten habe? Gerne können Sie nachfragen über "Dem Experten antworten".

Geben Sie bitte andernfalls eine positive Bewertung für die anwaltliche Beratung ab.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Das mit den Urlaubstagen und Krankheit ist mir bekannt. Meine Sorge ist, dass ich, selbst wenn ich wollte gar keinen Urlaub mehr nehmen könnte, da ich keinen Anspruch mehr habe( 6 Monate =12d), die sind weg und Überstunden habe ich auch nicht. Und mein AG meinte, dass das Steuerbüro dann ausrechnet, was mir an Gehalt noch zusteht. Und da ich von nichts, nichts nehmen kann, bleibe ich unbezahlt laut der Aussage, bis Ende der Kündigungsfrist, oder? Es sei denn ich wäre arbeitsaufähig.

Nein, das ist nicht richtig. Da Sie krankgeschrieben sind, steht Ihnen ein gesetzlicher Anspruch auf Entgeltfortzahlung gemäß § 3 EntgeltfortzahlungsG zu (entspricht der Höhe des Gehalts), und zwar solange, wie Sie krankgeschrieben sind (also möglicherweise bis zum letzten Tag der Kündigungsfrist).

Wenn Sie keinen Urlaub mehr nehmen können, weil Sie krank sind, steht Ihnen - wie oben schon geschrieben - Urlaubsabgeltung zu.

Nehmen Sie dann bitte Ihre Bewertung vor, indem Sie oben die Bewertungsterne (=3-5 Sterne) anklicken, wenn Sie keine Nachfrage haben ("Dem Experten antworten"), denn nur dann zahlt JustAnswer die Vergütung für die anwaltliche Beratung an mich aus.

Nach erfolgter Bewertung können Sie jederzeit nachfragen!

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Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Weshalb geben Sie denn jetzt völlig grundlos und ungerechtfertigt eine negative Bewertung ab??

Ihre Anfrage ist ausführlich beantwortet worden.

Haben Sie Nachfragen, stellen Sie diese. Ansonsten geben Sie bitte eine positive Bewertung ab.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Sie haben noch immer keine positive Bewertung abgegeben.

Ich habe meine Arbeitszeit aufgewendet, um Ihnen behilflich zu sein, und Ihre Anfrage ist in aller Ausführlichkeit beantwortet worden.

Geben Sie daher nunmehr Ihre Bewertung für die in Anspruch genommene anwaltliche Dienstleistung ab (klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne=3-5 Sterne).

Kostenlose Rechtsberatung durch Rechtsanwälte ist gesetzlich verboten!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Sehr geehrter Herr Huettemann,
Meine Fragen sind nicht wirklich beantwortet. Vielleicht habe ich mich falsch ausgedrückt.
Ich bin arbeitsfähig gestern, nach Urlaub und leider Krankheit den 1. Tag wieder auf Arbeit erschienen und bekam sofort meine Kündigung. Ich bin nicht krank geschrieben, ich darf nicht arbeiten und ich habe keine Urlaubstage mehr und auch keine Überstunden. Und ich weiß, dass mein AG mich und 14d Gehalt bringen will.
Ich sollte mir wahrscheinlich doch auch persönlichen Rechtsbeistand als Vertretung holen, oder?

Vielen Dank für Ihren klärenden Nachtrag!

Das ist natürlich etwas anderes: Wenn Ihr AG Sie unter diesen Umständen freistellt, dann hat kann er dies leider in der Tat unter Anrechnung Ihres Urlaubes. Sollten die Urlaubstage nicht ausreichen, so kann die Freistellung dann nur unter Fortzahlung Ihres Gehaltes erfolgen.

Wenn Sie aber gar keinen Urlaubsanspruch mehr haben, so kann die Freistellung nur unter Fortzahlung der Bezüge von Ihrem AG angeordnet werden!

Nehmen Sie dann bitte Ihre Bewertung vor, indem Sie oben die Bewertungsterne (=3-5 Sterne) anklicken, wenn Sie keine Nachfrage haben ("Dem Experten antworten"), denn nur dann zahlt JustAnswer die Vergütung für die anwaltliche Beratung an mich aus.

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Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

ra-huettemann und weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Vielen Dank, dass war was ich dringend wissen wollte, und ich hoffe die wissen das auch bzw deren Lohnbüro.
Ich wünsche ein schönes Wochenende

Haben Sie vielen Dank, ***** ***** Sie das Missverständnis.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt