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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 28563
Erfahrung:  Erfahrung in der Bearbeitung arbeitsrechtlicher Mandate
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Als Beamter bei der Berufsfeuerwehr wurde ein

Diese Antwort wurde bewertet:

Als Beamter bei der Berufsfeuerwehr wurde ein Versetzungsantrag aus familiären Gründen in ein anderes Bundesland gestellt. Beide - der bisherige und der neue Dienstherr stimmten zu. Die Versetzung soll zum 01.09.2019 stattfinden. Jetzt will und kann die Familie des Beamten nicht mehr umziehen und der Beamte würde gern von der Versetzung zurücktreten. Gibt es da noch Möglichkeiten ?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Rechtlich ist ein Rücktritt von der Versetzung leider nicht möglich.

Bei der Vesetzung handelt es sich (anders als bei einer Umsetzung) um einen Vewaltungsakt im Sinne des § 35 VwVfG, der grundsätzlich mit dem Widerspruch rechtlich angegriffen werden kann.

Gegen die hier ergangene Versetzung können Sie allerdings deshalb keinen Widerspruch einlegen, weil es sich nicht um einen belastenden Verwaltungsakt handelt, denn die Versetzungsentscheidung erging ja auf Ihren eigenen Antrag hin.

Mangels Vorliegens eines Sie rechtlich belastenden Verwaltungsaktes ist daher unter den hier gegebenen Umständen ein Widerspruch nicht zulässig.

Anwaltlich ist Ihnen daher anzuraten, das persönliche Gespräch mit den beiden beteiligten Dienststellen zu suchen.

Sofern Sie den Wegfall der persönlichen Gründe, derentwegen Sie die Versetzung beantragt haben, plausibel und schlüssig darstellen, können Sie auch mit entsprechendem Entgegenkommen rechnen, so dass die Versetzung rückgängig gemacht werden kann!

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Nach erfolgter Bewertung können Sie jederzeit und beliebig oft nachfragen!

Gern können wir Ihr Anliegen auch im persönlichen Gespräch telefonisch erörtern, sofern Sie dies wünschen.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 26 Tagen.
Würden Sie empfehlen ,den Mut aufzubringen, das persönliche Gespräch mit beiden Dienstherren zu suchen ? Hat das eine Chance?

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

Ja, das würde ich Ihnen unbedingt empfehlen.

Wenn Sie Ihr Anliegen nachvollziehbar vorbringen, bestehen durchaus gute Aussichten, die Versetzung für hinfällig zu erklären und rückgängig zu machen.

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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

ra-huettemann und weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 26 Tagen.
An wen müsste er sich dann wenden ? Personalrat? Ihm wurde schon von einem Vorgesetzten mitgeteilt,dass schon jemand anderes für die Stelle in den Startlöchern steht. Es ist eine furchtbare Situation....deswegen hab ich mich an Sie gewandt. Danke,dass Sie es so gut verständlich erklären.

Ja, Sie sollten sich zunächst an den Personalrat wenden und diesen einbinden. Legen Sie diesem Ihre Situation dar, und bitten Sie um Unterstützung.

Gemeinsam mit dem Personalrat sollten Sie dann das Gespräch mit dem Dienstherrn suchen und aufnehmen.

Kunde: hat geantwortet vor 26 Tagen.
Vielen herzlichen Dank !

Sehr gern geschehen!

Ich drücke Ihnen die Daumen.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt