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Dr. Holger Traub
Dr. Holger Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 10921
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
88853042
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Dr. Holger Traub ist jetzt online.

Ich arbeite seit 6 Jahren in einer Tankstelle als

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich arbeite seit 6 Jahren in einer Tankstelle als chefkassiererin, hab einen Arbeitsvertrag mit 120 h Habe aber ab dem zweiten beschäftigungsjahr monatlich wiederkehrende 160 h im Monat gearbeitet bis zum heutigen Tag. Heute teilte mir mein Arbeitgeber mündl. mit das ich an eine Kollegin Stunden abgeben soll.. Da die jetzt mehr arbeiten wolle und es ja gerecht sein müsse.. Es würde sich um 20 h handeln.. Die ich finanziell nicht kompensieren könnte.

Auf meine Frage an den Chef. Warum.. bekam ich die Antwort.. Weil ich es sage... Ich finde es Willkür und eine Ungleichbehandlung Wie ist die Rechtslage? MfG ***

Sehrgeehrte(r) Ratsuchende(r),

es freut mich, dass Sie sich für die Nutzung von JustAnswer entschieden haben.

Ich bin Rechtsanwalt Dr. Traub und befassemich aktuell mit Ihrer gestellten Frage.

Bitte haben Sie etwas Geduld während ich eine Rechtsprüfung durchführe und Ihnen eine Antwort in der Chatbox auf Ihre Frage formuliere. Dies kann etwas Zeit in Anspruch nehmen.

Sie erhalten eine Mitteilung, wenn meine Antwort für Sie bereitgestellt wurde.

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer. Gerne will ich Ihnen Ihre Frage auf Grundlage des geschilderten Sachverhalts beantworten.

Sie haben das Recht auf Ihrer Seite und können sich auf den Arbeitsvertrag berufen.

Dieser hat Gültigkeit und Sie müssen ohne eigene Zustimmung keine Stunden abgeben. Ihr Chef kann hier nicht "willkürlich" bestimmen.

Aber:

Wenn es sich um einen Kleinbetrieb handelt, bei welchem nicht mehr als 10 AN tätig sind, handelt, sind Sie zwar im Recht, aber Ihr Chef könnte Sie ohne großartige Begründung kündigen. Denn das Kündigungsschutzgesetz greift bei Kleinbetrieben nicht.

Zwar könnten Sie mit den Stunden auf Ihr Recht pochen, allerdings ist dann nicht auszuschließen, dass Ihr Chef Sie sodann in ein paar Wochen kündigt.

D. h. Sie müssen hier abwägen, wie wichtig Ihnen der Job ist, bevor Sie sich auf eine Konfrontation mit Ihren Chef einlassen.

Sofern ich Ihnen weiterhelfen konnte, bitte ich freundlichst um die Abgabe einer positiven Bewertung Ihrerseits (anklicken von mind. 3 Bewertungssternen links/rechts oberhalb der Fragebox). Dies hat keine Auswirkungen auf die bereits an JustAnswer bezahlten Gebühren. Auch nach Abgabe einer positiven Bewertung können Sie selbstverständlich noch nachfragen.

Wünschen Sie eine weitere telefonische Klärung, können Sie dies gern über den Premiumservice hinzubuchen. Ich vereinbare dann gerne einen Telefontermin mit Ihnen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Der Betrieb hat mehr wie 10 Mitarbeiter.. wie gesagt im Vertrag ursprünglich 120 h.. Habe aber wiederkehrend 160 h gearbeitet.. Ist es nicht eine Sache des annerkenntnis..

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

dann sind Sie auf der sicheren Seite.

Es gilt der Grundsatz, dass Verträge zu erfüllen sind.

Eine einseitige willkürliche Stundenkürzung ist nicht möglich. Sie können die "fehlenden" Stunden bzw. deren Entlohnung auch gerichtlich einklagen.

Ihre Rechtsposition ist diesbezüglich sehr stark!

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Dr. Holger Traub und 3 weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Für mich so noch unklar.. Nachdem ich regelmäßig diese 160 h gearbeitet habe.. Wurde der Vertrag aber nicht schriftlich geändert.. Kann ich davon ausgehen, durch die immer wiederkehrende stundenzahl, das es einem Vertrag gleich kommt