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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 28561
Erfahrung:  Erfahrung in der Bearbeitung arbeitsrechtlicher Mandate
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Hallo, ich bin medizinische Fachangestellte, habe von April

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, ich bin medizinische Fachangestellte, habe von April letzten Jahres bis Ende März diesen Jahres in einer allgemein medizinischen Praxis gearbeitet. Alles war dort sehr unorganisiert. Wirkliche Einarbeitung hat nicht statt gefunden. ich war immer mittwochs für Blutentnahmen zuständig. An einem Morgen stand eine Patientin in der Praxis bei welcher spezielle Werte bestimmt werden sollten, hatte ich vorher nie gemacht, meine Kollegin hatte angeboten die Anforderung vorzubereiten, damit ich mich in Ruhe, mit der Patientin durch die Anleitung arbeiten kann.Ich habe die geforderten Proben, zusammen mit der von der Kollegin mit Namen versehenen und vom Chef unterschriebenen Anforderung in das entsprechende Labor geschickt. Ich habe den Namen nicht nochmal kontrolliert.Nun kam es so dass zu wenig Material vorhanden war und das Labor ein neues testkit an den aufgedruckten Patient geschickt hat, dieser hat brav Proben von sich ins Labor geschickt. Es entstand eine Rechnung von etwas mehr als 200€. Der Patient sagt nun er wollte das gar nicht. Die Kollegin sagt, ich war im Labor, und mein Exchef ist der Meinung dass ich das zahlen muss. Ist dem so?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

um Missverständnisse auszuschließen, muss ich zunächst nachfragen: Aufgrund welcher (vermeintlichen) Pflichtverletzung sollen Sie denn nach Ansicht Ihres Ex-Chefs die Kosten tragen?

Gern können wir Ihr Anliegen auch im persönlichen Gespräch telefonisch erörtern, sofern Sie dies wünschen.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 27 Tagen.
Er hat mir geschrieben, dass es ein Fehlverhalten meinerseits war und er sich gezwungen sieht ein Inkasso Unternehmen zu beauftragen wenn ich nicht bereit bin die Rechnung zu begleichen. Natürlich hatte ich sehen können dass der falsche Patient genannt ist, aber auch mein Chef hatte das sehen können, schließlich hat er es unterschrieben bevor es raus ging.

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

Die Ansichtr Ihres Ex-Chefes kann ich nicht teilen, und diese ist auch rechtlich nicht haltbar: Wenn Ihr Ex-Chef mit seiner eigenen Unterschrift die Richtigkeit des Vorgangs bestätigt hat, dann liegt das Verschulden bei ihm, denn als AG traf ihn die Pflicht, die Ordnungsgemäßheit abschließend zu überprüfen.

Demgegenüber wiegt Ihr Verschulden bei weitem nicht so schwer: Zwar ist Ihnen ein Versehen unterlaufen, dieses hätte aber im Zuge der Ausgangskontrolle seitens Ihres Ex-Chefs problemlos erkannt und korrigiert werden können.

Sie sind daher auch nicht verpflichtet, die geltend gemachte Forderung auszugleichen!

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Gern können wir Ihr Anliegen auch im persönlichen Gespräch telefonisch erörtern, sofern Sie dies wünschen.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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