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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 30709
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit im Zivilrecht
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Ich habe meinem ehemaligen Arbeitgeber nach zwei Wochen

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich habe meinem ehemaligen Arbeitgeber nach zwei Wochen gekündigt (am 31.03.).Ich hatte in meiner Kündigung um sofortige Freistellung gebeten.
In meinem Arbeitsvertrag ist eine 14-tägige Kündigungsfrist vermerkt.Das müsste also dementsprechend heißen, dass ich vom 01.04. bis 15.04. noch Lohn (praktisch halber Monatslohn) zu erhalten habe.Dies negierte mein ehemaliger Arbeitgeber jedoch. Er sagte, ich hätte keinen Anspruch auf den Lohn, da ich bei den zu-entlohnenden Tagen nicht bei der Arbeit erschienen bin.Nun will ich meinem ehemaligen Arbeitgeber, noch eine „letzte Chance“ geben, bevor ich zum Arbeitsgericht gehe.Ich will ihm eine E-Mail schreiben (lediglich ein paar Zeilen), wo ich nochmals den genauen Sachverhalt und die rechtliche Situation (mit relevanten Paragraphen) darstellen will.Leider bin ich kein Jurist und weiß nicht, wie ich so einen Text zu formulieren habe.Ich will ihm praktisch eine "Warn-E-Mail" zukommen lassen, dass ich nach Paragraph so und so meinen halben Monatslohn einfordern will. Sollte das nicht passieren, werde ich rechtliche Schritte einleiten.Können Sie mir da helfen und so eine E-Mail (inkl. Paragraphen) vorformulieren? Es bedarf lediglich ein paar Zeilen.Ich würde Sie dafür selbstverständlich angemessen entlohnen („Trinkgeld“).Vielen Dank ***** *****!

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Darf ich Sie fragen: Sind Sie denn freigestellt worden?

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 27 Tagen.
Sehr geehrter Herr Schiessl,ich hatte telefonisch um eine sofortige Freistellung gebeten.Seit dann bin ich nicht mehr zur Arbeit erschienen.

Sehr geehrter Ratsuchende,

haben Sie vielen Dank.

Einen Anspruch auf Freistellung haben Sie an sich nicht. Eine Ausnahme bildet § 616 BGB. Wenn Sie der Arbeitgeber also nicht freigestellt hat und auch kein Grund im Sinne von § 616 BGB vorliegt, dann sind Sie einfach unentschuldigt nicht zur Arbeit erschienen und haben daher leider keinen Anspruch auf Entlohnung.

Es tut mir sehr leid, aber so wie Sie mir den Sachverhalt schildern wird es schwierig den Lohnanspruch durchzusetzen.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 27 Tagen.
Danke!Wie hätte denn so eine Freistelliung auszusehen? Nur schriftlich und nicht via Telefon?

Sehr geehrter Ratsuchender,

die Freistellung ist nicht an eine besondere Form gebunden.

Sie müssen aber beweisen, dass Ihr Arbeitgeber Sie freigestellt hat. Das ist bei einem Telefonat natürlich schwierig.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 27 Tagen.
Meine Freundin stand neben mir, als ich telefonisch um Freistellung gebeten habe.

Das hilft leider gar nichts da es darauf ankommt ob Sie der Arbeitgeber freigestellt hat. Das müssen Sie beweisen.

Über eine positive Bewertung würde ich mich freuen

Mit freundlichen Grüßen

Kunde: hat geantwortet vor 27 Tagen.
Danke für die schnelle Antwort!Ich habe in meiner E-Mail, die ich nach paar Tagen nach der Kündigung, verschickt habe, explizit geschrieben "Ich bitte um sofortige Freistellung, vom 01.04.2019 bis zum 15.04.2019."In der Antwort-Mail schrieb der ehemalige Arbeitgeber:"...Schließlich waren Sie derjenige, der uns am 01.04.2019 anrief um uns mitzuteilen, dass Sie fristlos kündigen und auch nicht mehr zur Arbeit erscheinen werden..."Außerdem habe ich in meiner Kündigung geschrieben: "Bitte bestätigen Sie mir den Eingang der Kündigung schriftlich an oben genannte Anschrift mit Nennung des Beendigungsdatums."Jedoch habe ich den Brief bis dato nicht erhalten.Wie ist hier der juristische Stand der Dinge?

Sehr geehrter Ratsuchender,

das ändert leider nichts an der Tatsache dass Sie von Seiten des Arbeitgebers nicht fregestellt worden sind.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 27 Tagen.
Es tut mir leid, dass ich nochmal nachfragen muss:Was heisst das konkret für mich?Das ich also auch kein Anspruch auf den halben Monatslohn habe?Das die Kündigung gar nicht rechtskräftig ist und ich somit juristisch immer noch angestellt bin?

Sehr geehrter Ratsuchender,

ja leider Sie bekommen kein Geld. Einfach aus dem Grund: Sie sind nicht zir Arbeit erschienen und wurden auch nicht durch den Arbeitgeber freigestellt wurden.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

RASchiessl und weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.