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Ralf Hauser
Ralf Hauser,
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 311
Erfahrung:  Inhaber at Hauser Rechtsanwaelte
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Ralf Hauser ist jetzt online.

Einem Mitarbeiter wurde fristlos gekündigt und gleichzeitig

Diese Antwort wurde bewertet:

Einem Mitarbeiter wurde fristlos gekündigt und gleichzeitig ein Aufhebungsvertrag vorgelegt.
Dem Mitarbeiter wurden Aufnahmen einer Videoüberwachung vorgelegt die ihn beim einstecken von Spirituosen zeigen, er würde jedoch nicht beim verlassen des Ladens oder persönlich mit „Ware“ erwischt. Ebenso wurde ihm vorgehalten, er würde ware aus der frischabteilung als günstigere auswiegen um sie günstiger einzukaufen.
Der Schaden wurde vom Arbeitgeber auf 2300€ geschätzt.
Nun wurde dem Mitarbeiter nahegelegt dieses schriftlich zuzugeben, dann würde keine Anzeige erfolgen und „die Polizei müsse jetzt nicht kommen“.
Dieses Schreiben soll vom Notar beglaubigt werden und dann würde der Arbeitgeber den Schaden von einer Versicherung erstattet bekommen. die Schadensummen sind definitiv zu hoch gegriffen.
Meine Frage, ist so etwas üblich?
Wie sieht es mit dem Arbeitslosengeld bzw einer Sperre aus
Soll man gegen die Kündigung angehen, ? Bzw hat es Aussicht auf Erfolg?

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank, ***** ***** sich an justanswer gewandt haben.

Im vorliegen Fall dürfte es sich um eine sogenannte Verdachtskündigung handeln. Hieran werden nach der Rechtsprechung hohe Anforderungen gestellt.

Der Mitarbeiter wird, wenn er nichts gegen die Kündigung unternimmt, auf jeden Fall mindestens eine Sperrzeit von 3 Monaten beim Bezug von Arbeitslosengeld erhalten. Auf gar keinen Fall, soll der Mitarbeiter den Vorwurf zugeben und irgendwas schriftlich anerkennen. Selbst wenn eine Versicherung zahlen würde, wird diese bei dem Mitarbeiter Regress nehmen. Der Mitarbeiter soll sich schnellstens anwaltliche Hilfe nehmen und gegen die Kündigung klagen.

Für Rückfragen oder Vertretung stehe ich gerne zur Verfügung.

Über eine positive Bewertung durch Anklicken von 3-5 Sternen freue ich mich sehr.

Beste Grüße

Ralf Hauser, LL.M.

Rechtsanwalt

Fachanwalt für Arbeitsrecht

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Kunde: hat geantwortet vor 27 Tagen.
Der Mitarbeiter hat den Aufhebungsvertrag zwar unterzeichnet, darin steht aber das er dies aus freien Stücken tat, er wurde aber unter Druck gesetzt in dem gesagt wurde die Polizei würde gerufen werden und dan. Würde es richtig probleme geben
Kunde: hat geantwortet vor 27 Tagen.
Was kann man tun