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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 28956
Erfahrung:  Erfahrung in der Bearbeitung arbeitsrechtlicher Mandate
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Hallo, ich musste wegen Erkrankung meiner Tochter die

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo,
ich musste im Dezember wegen Erkrankung meiner Tochter die Betreuung ihres kleinen Sohnes übernehmen (sie ist alleinerziehende) und habe dies so meinem Arbeitgeber gemeldet mit dem Hinweis dass ich sowohl mit unbezahlte Freistellung als auch mit der Eintragung von Urlaub einverstanden bin.
Ähnliches ist dann jetzt noch einmal mit meiner Mutter passiert - sie war beim Schneeräumen gestürzt. Auch hier habe ich wie im ersten Fall dem Arbeitgeber gemeldet.
Nun habe ich eine Abmahnung für den ersten Vorfall erhalten mit Androhung der Kündigung. Der zweite Vorfall hat sich noch vor Erhalt der Abmahnung ereignet. Muss ich jetzt mit Kündigung rechnen. Hätte ich die Abmahnung bereits gehabt hätte ich selbstverständlich anders gehandelt.
Vielen Dank für Ihre Antwort.
Mit freundlichen Grüßen
Petras-Stützel

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

weshalb ist es denn überhaupt zu der Abmahnung gekommen - hat Ihr AG sich nicht damit einverstanden erklärt, dass Sie sich unbezahlt freistellen lassen, oder sind Sie unerlaubt der Arbeit fern geblieben? Haben Sie nach dem Sturz Ihrer Mutter denn die Zustimmung des AG für eine Freistellung (oder Urlaub) eingeholt?

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 5 Monaten.
Hallo,
ich hatte in beiden Fällen den Arbeitgeber per Mail informiert da telefonisch niemand erreichbar war. Ich habe keine Antwort erhalten und bin davon ausgegangen dass das so in Ordnung ist. Ich war ja vor dem zweiten Vorfall auch in der Arbeit und es hat niemand was gesagt.

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

Unter diesen Umständen erweist sich die erste Abmahnung als rechtswidrig, denn Sie konnten in der Tat davon ausgehen, dass Ihr AG keine Einwände erhebt: Wenn Sie diesen ausdrücklich per E-Mail über die Situation in Kenntnis gesetzt haben, und wenn dieser hierauf nicht reagiert hat, so mussten Sie davon ausgehen, dass der AG einverstanden ist!

Sie sollten daher von Ihrem AG unter ausdrücklicher Berufung auf die hier dargestellte Rechtslage die unverzügliche Entfernung der Abmahnung aus der Personalakte einfordern.

Da Sie in dem zweiten hier erwähnten Sachverhalt (Sturz Ihrer Mutter) ebenso vorgegangen und den AG informiert haben, durften Sie auch in diesem Fall von der Zustimmung des AG ausgehen. Eine hierauf gestützte Abmahnung wäre folglich ebenfalls nicht rechtens!

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Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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