So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an RASchiessl.
RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 30919
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit im Zivilrecht
32916861
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Arbeitsrecht hier ein
RASchiessl ist jetzt online.

Guten Tag, mein Arbeitsverhältnis besteht seit April 2010,

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag,
mein Arbeitsverhältnis besteht seit April 2010, bin aber seit 25.07.2017 krankgemeldet aus psychischen Gründen. Von der Krankenkasse werde ich am 25.01.2019 ausgesteuert, danach erhalte ich Überbrückungsgeld der Deutschen Rentenversicherung bis 19.02.2019, weil meine Reha, die am 16.01.2019 beginnt, am 19.02.2019 endet.
Zu meiner Arbeitsstelle werde ich nicht mehr zurückkehren und bekomme auch auf Bescheinigung meines Psychiaters keine Sperre beim Arbeitsamt, wenn ich selbst kündige.
Aus dem Jahr 2017 stehen wir noch 9 Urlaubstage und für 2018 30 Urlaubstage zu.
Jetzt zu meinen Fragen: Soll ich das Arbeitsverhältnis kündigen oder abwarten wie mein Arbeitgeber reagiert ? Wäre ein Aufhebungsvertrag besser ? Was passiert mit meinem Resturlaub ? Soll ich den Betriebsrat um Hilfe bitten ?
Vielen Dank ***** *****
Mit freundlichen Grüßen
Gabriele Reichert

Sehr geehrte Ratsuchende,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Wenn Sie einen Aufhebungsvertrag schließen, dann können Sie in dem Vertrag eine Abfindung, die Frage der Abgeltung der Urlaubstage, die Benotung im Arbeitszeugnis und noch weitere Punkte regeln.

Bei einer Eigenkündigung dagegen erhaltend Sie in der Regel keine Abfindung, der nicht genommene Urlaub 2017 und 2018 wird dann allerdings abgegolten.

Grundsätzlich wäre es daher besser entweder auf eine Reaktion (Kündigung) des Arbeitgebers zu warten (und dann im Wege der Kündigungsschutzklage eine Aufhebungsvereinbarung zu schließen) oder aber beim Arbeitgeber vorzufühlen ob dieser bereit ist eine außergerichtliche Aufhebungsvereinbarung mit Ihnen abzuschließen.

Über eine positive Bewertung würde ich mich sehr freuen!

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl Rechtsanwalt

RASchiessl und weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.