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Dr. Holger Traub
Dr. Holger Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 8749
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
88853042
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Dr. Holger Traub ist jetzt online.

Ich (59) bin seit Jan 2016 durchgehend krankgeschrieben.

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich (59) bin seit Jan 2016 durchgehend krankgeschrieben. Arbeitsverhältnis ruht und ich bin beim Arbeitsamt in der sog. Nahtlosigkeit. Erwerbsminderungsrente läuft seit 2017 aktuell im Widerspruchsverfahren. Urlaubsanspruch 2016 wären aufgrund der Schwerbehinderung noch 25 Tage lt. Arbeitgeber. Für 2017 35 Tage. Der Urlaub 2016 würde 03/2019 verfallen, da er wegen Krankheit nicht genommen werden konnte. Darauf möchte ich aber nicht verzichten. Ich überlege gerade das Arbeitsverhältnis zu kündigen, dass der Urlaub nicht verfällt. Nun meine Überlegung. Wenn ich meinen Arbeitgeber mitteile, dass ich per 1.1.19 wieder mit der Arbeit beginne, aber meinen Urlaub aus 2016+2017 nehme und zum Stichpunkt XXXX (nach Urlaubsnahme) kündige, ist diese Vorgehensweise möglich, oder muss ich kündigen zu Frist XX und der Urlaub wird ausbezahlt.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

es freut mich, dass Sie sich für die Nutzungvon JustAnswer entschieden haben.

Ich bin Rechtsanwalt Dr. Traub und würde Ihnen gerne bei Ihrem Anliegen weiter helfen.

Bitte haben Sie ein wenig Geduld, während ich mich mit Ihrer Fragestellung befasse.

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 27 Tagen.
Danke

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Gerne will ich Ihnen Ihre Frage auf Grundlage des geschilderten Sachverhalts beantworten und Ihnen bei Ihrem Anliegen weiterhelfen.

Zunächst sollten Sie sich klar sein, ob sie das Arbeitsverhältnis wirklich kündigen wollen.

Sofern Sie in Ihrem Arbeitsverhältnis zufrieden sind wäre eine Kündigung eines sicheren Arbeitsverhältnisses vor dem Hintergrund des Nichtverfalls von Urlaubstagen eher abzulehnen. Aber die Entscheidung liegt hier selbstverständlich bei Ihnen.

Wenn Sie daher die Urlaubstage ausgezahlt haben wollen, müssten sie während ihres Krankenstandes die Kündigung aussprechen. Aufgrund ihrer laufenden Arbeitsunfähigkeit können in den Wochen und Monaten ihren Austritt aus der Unternehmung keine Urlaubstage verrechnet werden. Nach dem Ausscheiden müsste ihr Arbeitgeber sodann nach Paragraf 7 Abs. 4 Bundesurlaubsgesetz den Urlaub aus bezahlen.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragen stehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung.

Über eine positive Bewertung Ihrerseits (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 27 Tagen.
Ich wollte den Krankenstand per 31.12.18 beenden und dann anstelle "zur Arbeit gehen" meinen Urlaub nehmen und dem Arbeitgeber per Stichtag XX (letzter Urlaubstag) dann kündigen. Also den Urlaub nicht auszahlen lassen, sonder mir Gehalt für (ausgerechnete) 4 Monate überweisen lassen.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

wenn Sie so vorgehen wollen wie angedacht, wird Ihr Urlaub angerechnet und aufgebraucht. Sie können so verfahren.

Nur eine Auszahlung am Ende des Arbeitsverhältnisses erfolgt dann nicht mehr.

Sprechen Sie das Vorgehen zuvor mit Ihrem AG ab bzw. teilen Sie ihm dies schriftlich mit.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 27 Tagen.
Erst mal Danke für die Antwort. Mir geht es darum, ob ich Ansprucn darauf habe den Urlaub zu nehmen, anstelle ausbezahlen zu lassen vor Kündigung.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

gerne.

Nein, diesen Anspruch haben Sie nicht.

Wenn Ihr AG den Urlaub wegen "Arbeitsnotwendigkeit" ablehnt, können Sie den Urlaubsanspruch nicht durchsetzen (für den von Ihnen gewünschten Zeitraum).

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Dr. Holger Traub und weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 27 Tagen.
ok, das wollte ich wissen. Ich werde dann mich mit dem Arbeitgeber in Verbindung setzen und alles abklären. Danke

Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),

es freut mich, wenn ich Ihnen bei Ihrem Anliegen weiter helfen konnte und stehe Ihnen auch in Zukunft gerne über JustAnswer zur Verfügung.

Ich wünsche Ihnen alles Gute!

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-