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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 26101
Erfahrung:  Erfahrung in der Bearbeitung arbeitsrechtlicher Mandate
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Ich bin Arbeitgeber und es geht um eine Mitarbeiterin, die

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich bin Arbeitgeber und es geht um eine Mitarbeiterin, die Anfang November aus der Elternzeit wieder ihren Arbeitsbeginn hat. Sie möchte verkürzt arbeiten und nur am Vormittag. Diese Wünsche kann ich ihr nicht zugestehen. Wie kann ich darauf reagieren. Welche Rechte hat sie bzw. habe ich?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

um Missverständnisse auszuschließen, muss ich zunächst nachfragen: Aus welchen Gründen im Einzelnen können Sie dem Wunsch der AN denn nicht entsprechen?

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
Ich bin ein Kleinunternehmer. Arbeite in der Kosmetikbranche. Die Stelle der AN ist derzeit durch eine andere AN besetzt. Die Kundentermine müssen vor alllem am Nachmittag bzw.Abend absichert werden.

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

Unter diesen Umständen müssen Sie dem Verlangen der AN in der Tat auch nicht entsprechen.

Rechtlich maßgeblich ist § 8 TzBfG:

http://www.gesetze-im-internet.de/tzbfg/__8.html

Grundsätzlich besteht nach dieser Vorschrift in einem Betrieb mit mindestens 15 AN ein Anspruch auf Verringerung der Arbeitszeit - § 8 Absatz 1 TzBfG.

Dieser Anspruch ist aber gemäß § 8 Absatz 4 TzBfG ausgeschlossen, soweit betriebliche Gründe entgegenstehen.

Ein betrieblicher Grund liegt insbesondere vor, wenn die Verringerung der Arbeitszeit die Organisation, den Arbeitsablauf oder die Sicherheit im Betrieb wesentlich beeinträchtigt oder unverhältnismäßige Kosten verursacht.

Das wäre hier aber gerade der Fall: Sollte dem Wunsch der AN entsprochen werden, so hätte dies zur Folge, dass Sie die Kundentermine nicht mehr gewährleisten könnten. Unter diesen Umständen liegen zwingende betriebliche Gründe im Sinne des § 8 Absatz 4 TzBfG vor, die der gewünschten Verringerung der Arbeitszeit entgegenstehen!

Weisen Sie das Verlangen der AN daher unter ausdrücklicher Berufung auf die vorstehend erläuterte und klare Rechtslage zurück.

Klicken Sie bitte zur Abgabe Ihrer positiven Bewertung oben auf die Bewertungsterne (=3-5 Sterne), wenn Sie keine Nachfrage haben ("Dem Experten antworten"), denn nur dann zahlt der Portalbetreiber die Vergütung an mich aus.

Nach Ihrer Bewertung können Sie jederzeit und beliebig oft nachfragen!

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
Wie verhalte ich mich der AN gegenüber , wenn ich ihr meine Entscheidung mitgeteilt habe ?

Sie sollten Sie auf die unmissverständliche Gesetzes- und Rechtslage verweisen und ihr mitteilen, dass aus betriebsorganisatorischen Gründen (=§ 8 Absatz 4 TzBfG) eine Verringerung der Arbeitszeit nicht in Betracht kommt!

Sie können sich insoweit vollumfänglich auf die dargestellte Rechtslage berufen - nach dieser besteht unter den gegebenen Umständen kein Anspruch auf Arbeitszeitverringerung.

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Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
Wenn sie die Bedingungen nicht akzeptiert, muss sie dann das Arbeitsverhältniss kündigen?

Sollte sie Ihre - rechtlich abgesicherte - Entscheidung nicht hinnehmen wollen, so müsste sie das Arbeitsverhältnis sodann kündigen.

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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Haben Sie denn nun noch Nachfragen? Gern können Sie nachfragen ("Dem Experten antworten")!

Geben Sie bitte andernfalls Ihre positive Bewertung für die in Anspruch genommene anwaltliche Beratung ab.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
Lt .Arbeitsvertrag hat sie eine Kündigungsfrist von 4 Wochen zum 15. bzw. Ende des Monats. Verhält es sich in der Elternzeit anders?

Nein, es gelten keine Abweichungen: Das Arbeitsverhältnis besteht während der Elternzeit fort - es ruht nur die Arbeitspflicht.

Während der Elternzeit kann daher ein AN unter Einhaltung der vertraglichen Kündigungsfrist ordentlich kündigen.

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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
Da sie noch nicht gekündigt hat, die Kündigungsfrist aber schon abgelaufen ist, ich nicht davon ausgehe,dass sie die Arbeit antritt, wie verhalte ich mich richtig?

Sollte sie die Arbeit nicht antreten, so können Sie ihr Ihrerseits kündigen: Das unerlaubte Fernbleiben vom Arbeitsplatz/Selbstbeurlaubung stellt einen wichtigen Grund im Sinne des § 626 BGB dar, der Sie zur fristlosen Kündigung des Arbeitsverhältnisses berechtigt.

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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
Bin ich verpflichtet mich vor ihrem eventuellem Arbeitsbeginn, bei ihr zu melden ?
Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
Falls sie bereits eine neue Arbeitsbeschäftigung aufgenommen hat, welche rechtlichen Folgen hätte das für sie ?

Sie müssen der AN schriftlich (=Einschreiben) mitteilen, dass Sie die gewünschte Arbeitszeitverringerung aus den oben genannten Gründen ablehnen.

Falls sie - ohne Ihnen dieses mitzuteilen - eine neue Beschäftigung aufgenommen haben sollte, so wäre sie Ihnen schadensersatzpflichtig: Sie können von ihr dann Erstattung derjenigen Kosten verlangen, die Sie für die Beschaffung einer Ersatzkraft aufwenden müssen.

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Nach Ihrer Bewertung können Sie jederzeit und beliebig oft nachfragen!

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
Ich habe ihr die Bedingungen in einem mündlichen Gespräch mitgeteilt. Wenn ich dieses jetzt schriftlich wiederhole, ist das ausreichend oder gibt es dafür auch eine Frist ?

Gern antworte ich Ihnen weiter.

Ich darf Sie aber bitten, zunächst eine positive Bewertung abzugeben, damit meine bisher erbrachte umfassende Rechtsberatung auch vergütet wird. Ich werde sodann umgehend auf Ihre Nachfrage eingehen, und Sie können anschließend beliebig oft und kostenfrei nachfragen.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

ra-huettemann und weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.

Vielen Dank!

Es ist ausreichend, wenn Sie dies noch einmal schriftlich wiederholen.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
Ich habe der AN die Bedingungen in einem mündlichen Gespräch erläutert. Wenn ich dieses jetzt schriftlich wiederhole, ist das dann ausreichend oder gibt es dafür auch eine Frist?

Vielen Dank!

Es ist ausreichend, wenn Sie dies noch einmal schriftlich wiederholen.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
Vielen Dank für die fachliche Beratung.
Mit freundl. Gruß
Farina Mühlsteph