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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 26101
Erfahrung:  Erfahrung in der Bearbeitung arbeitsrechtlicher Mandate
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Hallo, ich habe mich durch einen Aufhebungsvertrag von

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo,
ich habe mich durch einen Aufhebungsvertrag von meinem ehemaligen Arbeitgeber getrennt, da ich von meinem direkten Vorgesetzen gemobbt wurde. In meinem Zeugnis, das insgesamt m. E. ca. der Note 2+ entspricht, steht der Satz „das Arbeitsverhältnis endet am 30.09.18 im beiderseitigen besten Einvernehmen“.
Kann mir dieser Satz bei einem Vorstellungsgespräch negativ ausgelegt werden? Was wäre eine gute Begründung/Erklärung für mein Ausscheiden bzw. den Aufhebungsvertrag (das vorangegangene Mobbing möchte ich lieber nicht erwähnen) bei einem Vorstellungsgespräch in der Zukunft?
Kann ich vom AG Abänderung auf die Formulierung „verlässt uns auf eigenen Wunsch, was wir außerordentlich bedauern“ verlangen?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Die in Ihrem Aufhebungsvertrag verwendete Formulierung:

„das Arbeitsverhältnis endet am 30.09.18 im beiderseitigen besten Einvernehmen“

unterliegt keinen (zeugnis)rechtlichen Bedenken, denn durch diese Wortwahl wird neutral und objektiv zum Ausdruck gebracht, dass das Arbeitsverhältnis auf der Grundlage eines geschlossenen Aufhebungsvertrages (und nicht einer Kündigung) seine Beendigung gefunden hat.

Die hier zur Anwendung gelangte Wendung "...besten Einvernehmen" gilt als durchaus wohlmeinende Steigerung gegenüber der ansonsten üblichen Formulierung "das Arbeitsverhältnis endet im gegenseitigen Einvernehmen".

Angesichts dieser positiven Formulierung müssen Sie daher auch keinerlei Nachteile für künftige Bewerbungen befürchten!

Zu Ihrer weiterführenden diesbezüglichen Orientierung folgender Link:

https://www.karriere.de/kuendigung-zeugnis-so-endet-das-arbeitsverhaeltnis/23048058.html

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Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Danke für die Antwort.Auch wenn die verwendete Formulierung mir nicht negativ ausgelegt werden sollte, kann ich denn trotzdem „verlässt uns auf eigenen Wunsch, was wir bedauern“ von meinem ehem. AG verlangen?
Oder wird der AG höchstens freiwillig das Zeugnis dahingehend abändern (keine rechtl. Interessendurchsetzungsmöglichkeiten meinerseits)?
Ich denke, dass viele Personaler nachfragen werden, was der Grund für den Aufhebungsvertrag war, wenn der Satz so im Zeugnis stehen bleibt).
Ich habe direkt im Anschluss eine neue Stelle gefunden und könnte somit eine Beendigung auf eigenen Wunsch sehr gut begründen.

An sich ist die Formulierung auf eigenen Wunsch nur bei einer Zeugnis üblich, das anlässlich einer Kündigung erteilt wird.

Sie können aber Ihren AG natürlich darum bitten, wobei Sie jedoch leider keinen durchsetzbaren Rechtsanspruch auf eine Änderung der Formulierung haben.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt