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Schiessl Claudia
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 18138
Erfahrung:  Fachanwältin für Arbeitsrecht seit 2007, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch,Vertretung von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Betriebsräten, Betriebsratschulungen ,20 Jahre Anwaltserfahrung
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Schiessl Claudia ist jetzt online.

Ich habe als Arbeitnehmer eine nicht fristgerechte (nur 9

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich habe als Arbeitnehmer eine nicht fristgerechte (nur 9 Tage) schriftliche Kündigung zum Monatsende ausgesprochen nachdem der Arbeitgeber einen Aufhebungsvertrag verweigert hat, ich kann am 1. eine neue Stelle annehmen.
Man sagte mir telefonisch (Zentrale Köln Rewe-Online), die Kündigung würde trotzdem akzeptiert werden, ich habe mittlerweile Zweifel auch wegen einer drohenden Vertragsstrafe. Möglicherweise dann durch den Berliner Standort, wo ich arbeite als Fahrer im Lieferservice.
Wenn ich nun im Nachgang noch eine fristgerechte Kündigung (4 Wochen) als Ergänzung hinterher schicke, wäre diese auch noch gültig, quasi als Ergänzung nicht als Ersatz?
Ich hatte ein Urteil im Internet ( über Hensche) gefunden, wo ein Mitarbeiter in einem ähnlichen Fall eine Vertragsstrafe nicht zahlen musste, weil das "Nichtantreten" zur Arbeit nicht speziell im Arbeitsvertrag mit Vertragsstrafe belegt war sondern nur die nicht fristgerechte Kündigung.
hier der link des Urteils:
https://www.hensche.de/Arbeitsrecht_Urteile_Vertragsstrafe_fuer_Vertragsbeendigung_ohne_Einhaltung_der_Kuendigungsfrist_BAG_8AZR130-13.html

Sehr geehrter Ratsuchender,

guten Morgen, ich bin Fachanwältin für Arbeitsrecht.

Für die Wirksamkeit einer Kündigung ist es gleichgültig , ob sie fristgerecht erfolgt oder nicht.

Die Kündigung ist eine einseitige empfangsbedürftige Willenserklärung . Sie wird mit Zugang wirksam, der andere Teil muss nicht zustimmen.

Sie müssen also keine fristgerechte Kündigung hinterherschicken.

Eine Vertragsstrafe muss im Vertrag vereinbart sein.

Was auf Sie zukommen kann, ist Ersatz des Schadens , den der Arbeitgeber dadurch erleidet, dass Sie ih nicht mehr zur Verfügung stehen

Das ist aber theoretisch. denn er erspart sich Ihr Gehalt

Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Guten Morgen und danke ***** *****
ich habe meine Kündigung erst abgegeben nachdem mir der Personaler in Köln telefonisch zugesichert hat, dass keine Vertragsstrafe folgt und dieses auch als Bedingung gemacht, anderenfalls hätte ich überhaupt nicht gekündigt, die neue Stelle wäre weg, mein Vertrag bei Rewe ist bis zum 30.12.18 befristet.
Sicherlich alles mündlich, aber vor einem Arbeitsgericht verwertbar, falls doch eine Vertragsstrafe droht, wg. temporärer Personalmangel?
Sehr geehrter Ratsuchender, ja , dann müssen Sie nichts befürchten .Sie können den Mitarbeiter als Zeugen benennen , wenn der Arbeitgeber wirklich etwas von Ihnen einklagen würde.Da die Stelle befristet ist , ist es durchaus verständlich , dass Sie die Gelegenheit ergriffen haben .Ich hoffe,ich konnte Ihnen weiterhelfen. Bitte fragen Sie sehr gerne nach.Wenn ich helfen konnte freut mich eine positive Bewertung.Vielen Dank
Schiessl Claudia und 2 weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.