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Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 4599
Erfahrung:  Lanjährige praktische Tätigkeit als Rechtsanwalt
36252690
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Rechtsanwalt Krüger ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe folgendes Problem

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe folgendes Problem und benötige Ihre Einschätzung.
Ich habe eine vorläufige Zusage für einen Ausbildungsplatz zur Krankenpflegerin erhalten. Im Personalbogen meines zukünftigen Arbeitgebers liegt eine Erklärung über wirtschaftliche Verhältnisse und Straffreiheit bei (es handelt sich hier um eine Stelle im Öffentlichen Dienst).
Meine wirtschaftlichen Verhältnisse sind geordnet, allerdings wurde ich Anfang diesen Jahres wegen unerlaubten Entfernen vom Unfallort zu einer Geldstrafe von 30 Tagessätzen verurteilt (die Tat selber war im August '17).
Nun bin ich mir unsicher, ob dieses Vergehen angeben muss, weil nach einer gerichtlichen Strafe gefragt wird. Darunter steht die Klausel: "Im Strafregister getilgte Strafen brauchen nicht angegeben werden, dagegen müssen im Gnadenwege erlassene Strafen, solange sie nicht im Strafregister getilgt worden sind, angegeben werden."
Was soll ich Ihrer Meinung nach eintragen? Und würde ein solches Vergehen meine Ausbildung gefahrden? Ich habe mir bisher nie etwas zu Schulden kommen lassen, d.h. keine sonstigen Einträge im Führungszeugnis.
Mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r)!

Besten Dank für Ihre Frage, zu der ich Ihnen gerne Auskunft gebe wie folgt.

Wenn gefragt würde, ob Sie vorbestraft sind, könnten Sie nein antworten. Denn die 30 Tagessätze tauchen nicht im normalen Führungszeugnis auf, da es Ihre einzige Verurteilung ist. Aber Sie werden allgemein nach einer gerichtlichen Strafe gefragt. Und bei dieser Frage müssen Sie mit ja antworten. Denn gerichtlich verurteilt wurden Sie und getilgt aus dem Strafregister ist die Strafe noch nicht.

Sie müssen also wohl leider wahrheitsgemäß die Strafe angeben. Ich sehe aber keinen Grund, dass sich diese Strafe auf Ihre Ausbildung auswirkt. Ein unerlaubtes Entfernen vom Unfallort steht in keinem Zusammenhang mit Ihrer Arbeit als Krankenpflegerin.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Rechtsanwalt Krüger und weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Sehr geehrter Herr Krüger,
vielen Dank für Ihre Einschätzung und die schnelle Antwort. Ich bin nun etwas beruhigt und werde Ihrem Rat folgen.Vielen Dank ***** ***** Grüße
A. Hagemann

Sehr gerne. Ich freue mich, wenn ich helfen konnte.

Alles Gute!