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Dr. Holger Traub
Dr. Holger Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 7561
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
88853042
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Dr. Holger Traub ist jetzt online.

zum 01.07 habe ich eine neu Stelle angetreten

Kundenfrage

zum 01.07 habe ich eine neue Stelle angetreten;

Seit Oktober 2011 arbeite ich nun in diesem Unternehmen (Öffentlicher Dienst, Vergütung nach TVL) und die damalige Eingruppierung lautetet Gruppe 8 Stufe 2. Nach einiger Zeit wurde die Stelle angehoben und so war ich die letzten 5 Jahre in der 9k Stufe 2 und vor zwei Jahren kam ich dann in die 9 k 3. Nachdem in meinem Sachgebiet die Arbeit immer weniger wurde und mein Team sich nach und nach verkleinert hat, musste auch ich mir Gedanken machen. Kündigen kam nicht in Frage, da ich als gelernte Medizinische Fachangestellte in der freien Wirtschaft deutlich weniger verdienen würde. Jetzt ist es aber so, dass man mir zwar die Gruppe (in dem Fall 8) nennen kann, aber nicht in welcher Stufe ich ab sofort bin. Den Änderungsvertrag werde ich daher nicht unterschreiben! Die Begründung vom Personalwesen ist, da ich mich freiwillig versetze können sie mich runtergruppieren! Inwieweit ist das möglich? Ich habe sämtliche Rechenbeispiele durch und im heftigsten fall wären es 281 Euro NETTO weniger!!!! Geht sowas so einfach? Der Personalrat hat gesagt er hat alle versucht, aber nichts erreicht. Nun kennen wir unseren Personalrat und wir wissen das dieser sehr Vorstandsnah arbeitet, wenn Sie verstehen was ich meine… Mit freundlichen Grüßen, C. S.

Gepostet: vor 8 Tagen.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 8 Tagen.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer. Gerne will ich Ihnen Ihre Frage auf Grundlage des geschilderten Sachverhalts beantworten und Ihnen bei Ihrem Anliegen weiterhelfen.

Ihr Dienstherr kann Sie nicht ohne hinreichende Begründung herabgruppieren.

Eine Ausnahme besteht jedoch dann, wenn Ihr Arbeitsplatz wegfällt bzw. die bislang ausgeübte Tätigkeit nicht mehr verrichtet wird und eine alternative gleichwertige Tätigkeit nicht erfolgt bzw. angeboten werden kann.

Entspricht die neu verrichtete Tätigkeit nicht der "Wertigkeit" der vorausgegangenen, kann eine Herabgruppierung erfolgen. Dies kann ggf. auch durch eine Änderungskündigung durch den Dienstherrn in die Wege geleitet werden.

Da in Ihrem Fall auch der Personalrat involviert war, spricht viel dafür, dass das Verhalten des AG als "rechtsmäßig" zu beurteilen ist.

Faktisch müssten Sie jedoch für eine abschließende Überprüfung einen Rechtsanwalt hinzuziehen, der die Abgruppierungsgründe des AG anhand Ihres Einzelfalles prüft.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragen stehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung.

Über eine positive Bewertung Ihrerseits (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 5 Tagen.

Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

ich hoffe, ich konnte Sie bei der Lösung Ihres Problems unterstützen.

Über ein Feedback in Form einer positiven Bewertung, die Sie sehr schnell und einfach über die Bewertungssterne (3-5 Sterne) abgeben können, würde ich mich sehr freuen.

Sollten Sie noch Hilfe zu dieser Problemstellung benötigen, zögern Sie nicht, weitere kostenlose Nachfragen zu stellen. Setzen Sie dazu bitte den bisherigen Frageverlauf mittels der TextBox ganz unten einfach fort.

Mit vielem Dank für Ihre Nutzung von JustAnswer.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-