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ragrass
ragrass, Rechtsanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 7346
Erfahrung:  langjährige Erfahrung als Rechtsanwältin
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ragrass ist jetzt online.

ich bin im Dezember 2017

Kundenfrage

ich bin im Dezember 2017 für einen Monat bei meinem jetzigen Expartner befristet angestellt worden;

war aber in dieser Zeit für 2 Wochen krank geschrieben. Da ich jedoch weder meiner Krankenkasse, noch meinem Arbeitgeber gegenüber Anspruch auf Krankengeld hatte, habe ich aus finanziellen Gründen dann doch ganz regulär weiter gearbeitet. Zwei Monate nach Beendigung meiner Tätigkeit und Trennung von meinem Partner, erhielt ich plötzlich von meinem ehemaligen Arbeitgeber (Expartner) die Aufforderung, den angeblich zu Unrecht erhaltenen Arbeitslohn für die zwei Krankheitswochen zurück zu zahlen, obwohl ich doch den ganzen Monat gearbeitet habe. Inzwischen habe ich einen Mahnbescheid vom Amtsgericht erhalten, welchen ich als unberechtigt zurückgewiesen habe. Jetzt habe ich Angst, das die ganze Sache noch vor Gericht kommt und weiß nicht, wie ich mich weiter verhalten soll. Über eine schnelle Antwort würde ich mich sehr freuen. Freundliche Grüße *****

Gepostet: vor 17 Tagen.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  ragrass hat geantwortet vor 17 Tagen.

Sehr geehrte Fragestellerin,

hatten Sie denn einen Krankenschein abgegeben ? Ließe sich irgendwie nachweisen, dass Sie gearbeitet haben ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
Sehr geehrte Frau RA Grass,
vielen Dank für Ihre schnelle Antwort.
Den Krankenschein habe ich bei meinem damaligen Expartner/Exarbeitgeber offen liegen gehabt und ich vermute, dass er diesen bei der Krankenkasse eingereicht hat, um sich ggf. die Lohnfortzahlungskosten zu sparen. Des weiteren gehe ich davon aus, dass es sich bei dem jetzt angestrebten Mahnbescheid um einen Racheakt bezüglich der inzwischen gescheiterten Beziehung handelt.
Mein damaliger Freund und Arbeitgeber drängte mich zu dieser Krankschreibung, da er sich einen finanziellen Vorteil davon versprach, ich war leider so naiv darauf einzugehen, ohne mir über mögliche Konsequenzen im Klaren zu sein.
Meiner Arbeitsaufgabe erfüllte ich jedoch wie vereinbart, ich wurde auch regelmäßig von Nachbarn bei meiner Tätigkeit gesehen. Somit sehe ich die Forderung meines Expartners als völlig unberechtigt an. Des weiteren stellt sich mir die Frage, wieso er mir damals dann überhaupt den kompletten Lohn gezahlt hat.
Freundliche Grüße
Peggy Geisser
Experte:  ragrass hat geantwortet vor 12 Tagen.

Sehr geehrte Fragestellerin,

danke für die Nutzung von Justanswer und den Nachtrag.

Grundsätzlich wäre es so, dass Sie bei einer Erkrankung innerhalb der ersten 4 Wochen keine Lohnfortzahlung erhalten. Zudem brauchen Sie ntürlich bei einer Erkrankung auch nicht arbeiten gehen.

Jetzt lief bei Ihnen aber alles anders, nämlich, dass Sie trotz Krankschreibung eine Arbeitsleistung erbracht haben. In diesem Fall haben Sie auch den Lohn zu Recht zu bekommen. Die Problemetik könnte hier darin liegen, zu beweisen, dass Sie trotz Krankschreibung gearbeitet haben. Wenn es hierfür, z.B. Nachbar oder Kollegen, als Zeugen gibt oder Sie ggf. Kundenkontakt in dieser Zeit hatten,d***** *****eße sich das nachweisen.

Sie sollten, sofern nicht geschehen, unbedingt innerhalb der vom Gericht gesetzten Frist Widerspruch gegen den Mahnbescheid einlegen. Im dann folgenden schriftlichen Vorverfahren schreiben Sie dann dem Gericht, dass Sie gearbeitet haben und geben die Zeugen, die dies bestätigen können mit Namen und Snschrift an.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen rechtlichen Überblick erteilen. Gern beantworte ich Ihre Nachfragen. Falls keine bestehen, bitte ich Sie um Vornahme einer Bewertung.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Experte:  ragrass hat geantwortet vor 12 Tagen.

Sehr geehrte Fragestellerin,

danke für die Nutzung von Justanswer und den Nachtrag.

Grundsätzlich wäre es so, dass Sie bei einer Erkrankung innerhalb der ersten 4 Wochen keine Lohnfortzahlung erhalten. Zudem brauchen Sie ntürlich bei einer Erkrankung auch nicht arbeiten gehen.

Jetzt lief bei Ihnen aber alles anders, nämlich, dass Sie trotz Krankschreibung eine Arbeitsleistung erbracht haben. In diesem Fall haben Sie auch den Lohn zu Recht zu bekommen. Die Problemetik könnte hier darin liegen, zu beweisen, dass Sie trotz Krankschreibung gearbeitet haben. Wenn es hierfür, z.B. Nachbar oder Kollegen, als Zeugen gibt oder Sie ggf. Kundenkontakt in dieser Zeit hatten,d***** *****eße sich das nachweisen.

Sie sollten, sofern nicht geschehen, unbedingt innerhalb der vom Gericht gesetzten Frist Widerspruch gegen den Mahnbescheid einlegen. Im dann folgenden schriftlichen Vorverfahren schreiben Sie dann dem Gericht, dass Sie gearbeitet haben und geben die Zeugen, die dies bestätigen können mit Namen und Snschrift an.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen rechtlichen Überblick erteilen. Gern beantworte ich Ihre Nachfragen. Falls keine bestehen, bitte ich Sie um Vornahme einer Bewertung.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Experte:  ragrass hat geantwortet vor 11 Tagen.

Sehr geehrte Fragestellerin,

haben Sie noch Fragen ? Falls nicht, nehmen Sie bitte nunmehr eine Bewertung vor. Vielen Dank !

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass