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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 28666
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit im Zivilrecht
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich arbeite aktuell in einem

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich arbeite aktuell in einem sehr kleinen Unternehmen (Chef, ich einzige Festanstellung und 5 450€ Kräfte). Der Kontakt zum einzigen Kunden wurde von meinem Chef aufgebaut. Allerdings ist die Kommunikation zwischen Kunde und Chef sehr schlecht! Wir bekommen nur noch Aufträge, weil ich einen sehr sehr guten Draht zum Kunden pflege! Auch ich bin mit der Vorgehensweise von meinem Chef mehr als unzufrieden!
Deshalb möchte ich mich selbstständig machen und für den Kunden arbeiten! Ich würde meinem jetzigen Chef wahrscheinlich keine Aufträge weg nehmen, da er nach meiner Kündigung so und so keine mehr bekommen würde! Lt. Meinem Vertrag habe ich eine Verschwiegenheitspflicht! Sonst finde ich nichts im Vertrag!
Wäre es rechtlich in Ordnung, wenn ich kündige, mich selbstständig mache ubd für den gleichen Kunden arbeiten würde?
Danke ***** ***** Hilfe
Liebe Grüße
Ramona Vogl

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Darf ich Sie Fragen: Findet sich denn in Ihrem Vertrag auch ein nachvertargliches Wettbewerbsverbot mit Karenzentschädigung?

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Sehr geehrter Herr Schiessl, nein, so etwas steht definitiv nicht im Vertrag! Nur Basis-Dinge wie Arbeitszeit, Arbeitsort, Urlaub, Verhalten bei Ausfall, Verschwiegenheitspflicht (Weitergabe an Dritte), Aufnahme einer zweiten (zusätzlichen) Arbeit ect!Liebe Grüße aus dem bayrischen Wald
Ramona Vogl

Sehr geehrte Ratsuchende,

haben Sie vielen Dank.

In diesem Falle haben Sie nur während Ihres Arbeitsverhältnisses eine Treuepflicht gegenüber dem Arbeitgeber ihm nicht Konkurrenz zu machen.

Sobald das Arbeitsverhältnis aber beendet ist, dürfen Sie natürlich für die Kunden Ihres ehemaligen Arbeitgebers tätig werden. Wollte Ihr Arbeitgeber dies verhindern, dann hätte er in Ihren Arbeitsvertrag ein nachvertragliches Wettbewerbsverbot aufnehmen müssen, in welchem er sich dann allerdings verpflichtet Ihnen während der Dauer des Verbotes eine Entschädigung zu zahlen.

Fehlt ein solches nachvertragliches Wettbewerbsverbot, so können Sie nach Ende des Arbeitsvertrages in Konkurrenz zu Ihrem Arbeitgeber treten.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

RASchiessl und weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Vielen Dank für Ihre schnelle Hilfe! Liebe Grüße und DankE
Ramona Vogl

Gerne!